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Turnen TSC Mering

14.06.2017

Tolle Tage rund ums Brandenburger Tor

Für die Gruppe der Meringer TSC-Turnerinnen und ihre Begleitung war Berlin definitv eine Reise wert. Beim Internationalen Deutschen Turnfest sammelten die Meringer rund um das Brandenburger Tor viele neue Eindrücke.
Bild: Andreas Martin

 Die Gruppe des TSC Mering erlebt beim Internationalen Deutschen Turnfest vieles – nicht nur sportlich

Alle vier Jahre treffen sich Deutschlands Turnerinnen und Turner beim Deutschen Turnfest, um eine Woche lang ihren geliebten Turnsport zu feiern. 80000 Teilnehmer wurden in Berlin erwartet. Eine gigantische Menge unterschiedlichster Wettkämpfe wurden organisert, so dass für jeden Teilnehmer das Passende dabei war. Und so ein Riesenevent ließen sich die Turnerinnen des TSC Mering natürlich nicht entgehen. Eine Gruppe von insgesamt 34 Personen, Turnerinnen, Trainer, Eltern und Geschwister machten sich auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Untergebracht wurden die Turnfestteilnehmer wie üblich in den örtlichen Schulen. Der gesamte Turngau Augsburg war im Barnim-Gymnasium in Berlin-Marzahn einquartiert. Drei Klassenzimmer wurden Mering zugeteilt, schnell waren Isomatte und Schlafsack ausgerollt und nun konnte es losgehen. Auf zur Eröffnungsfeier am Brandenburger Tor. Gnadenlos drängten sich hier die Massen. Doch auch lange Schlangen vor den strengen Sicherheitskontrollen und einsetzender Regen störte die friedliche, fröhliche Stimmung nicht. Das Turnfest war eröffnet.

Die 15 bis 18 Jahre alten TSC-Turnerinnen entschieden sich alle, einen Pokalwettkampf in der Leistungsklasse 2 (LK2) zu turnen. Eine echte Herausforerung. Es ist gar nicht so einfach, nach den kurzen Nächten und anstrengenden Tagen die gewohnte Leistung abzurufen. Mit den erturnten Ergebnissen konnten alle mehr als zufrieden sein. Die zwölf- bis 14-jährigen TSC-Turnerinnen turnten einen Wahlwettkampf, eine Massenveranstaltung, bei der man auch gerne mal zwei Stunden am Schwebebalken anstehen muss, bis man dann endlich drankommt.

Von Turnfestwart Andreas Martin schon im Vorfeld organisiert, konnten im Verlauf der Woche mehrere hochkarätige Veranstaltungen besucht werden. Die Turnfestgala und die Stadiongala im Olympiastadion, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel Turnstar Fabian Hambüchen verabschiedete, waren unvergessliche Erlebnisse. Die absoluten Highlights aber waren die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Kunstturner und Kunstturnerinnen und die Gerätefinals. Unter Bombenstimmung wurden von der deutschen Turnelite Höchstleistungen gezeigt, vom fachkundigen Publikum bejubelt. Nur einmal trübte sich die Stimmung bei den Finalwettkämpfen: Als der frischgebackene deutsche Mehrkampfmeister Lukas Dauser bei seinem Ringeabgang stürzte, und sich einen Kreuzbandriss zuzog herrschte betroffenes Schweigen. Jeder Turner, jede Turnerin kennt die Angst vor Verletzungen und die allgegenwärtige Gefahr.

Auf der gigantischen Turnfestmesse hatten die Meringer Gelegenheit, auch bei anderen Turnsportarten reinzuschnuppern. So schauten sie sich u.a. die Deutschen Meisterschaften im Bouldern und in der Sportakrobatik an. Auch wenn das Turnen, die Messe und die Wettkämpfe im Vordergrund standen, blieb doch noch Zeit, sich die Stadt anzuschauen. „Berlin ist sooo toll“, so das gemeinsame Fazit, und „ganz anders als München“. „Wir kommen wieder“, da waren sich alle einig.

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