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20.03.2009

Torero-Lied bot Spannung in Wort und Musik

Friedberg Vor einigen Jahren waren sie schon einmal in Friedberg aufgetreten und hatten in eindrucksvoller Verbindung spanische Gedichte und Musik zum Besten gegeben: Jetzt gastierte das Gitarrenduo Gruber & Maklar zusammen mit dem Sprachkünstler Alex Dorow wieder im Friedberger Rathaussaal.

Es war eine spannende Geschichte, die die drei Künstler vortrugen: Das von der am Starnberger See beheimateten Amerikanerin Kim Märkl geschriebene Märchen "Das Lied des Torero" entführte in eine schon fast magisch anmutende Welt der Stierkampfarenen Spaniens. Es ist die Geschichte von Bernardos Großvater, der Torero werden soll, aber viel lieber Musik macht.

Ein echter Glücksfall für die gebannten Zuhörer war diese Verbindung musikalischen und stimmlichen Könnens. Gruber und Maklar gehören schon seit Jahren auch international zu den besten Gitarrenduos und setzen besonders mit ihren Interpretationen klassischer spanischer Musik neue Maßstäbe.

Alex Dorow, hauptberuflich Nachrichtensprecher beim Bayerischen Rundfunk, bemüht sich seit Langem um die Förderung der Sprech- und Erzählkunst und wurde dafür auch schon ausgezeichnet. Mit sonorer Stimme ließ er die Märkl'sche Märchenwelt lebendig werden, untermalt vom traumhaft schönen Spiel der beiden Gitarristen, die mit Komponisten wie Albéniz, Granados und de Falla die ganz Großen der spanischen Schule aufboten und zu der Wortmagie Dorows einen zauberhaften Klangteppich woben.

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Im überfüllten Haus fehlten nur Kinder

Vor geradezu überfülltem Hause ernteten die Künstler anschließend ihren wohlverdienten Applaus. Wenn es etwas zu bedauern gibt, dann höchstens, dass viel zu wenig Kinder anwesend waren, um der spannenden Geschichte vom Torero zu lauschen, der keiner sein wollte.

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