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Fußball

28.07.2010

Toto-Pokal: Viele Fehler, viele Tore

Szenen aus der Begegnung im Totopokal:
Bild: Rudi Fischer

TSV Friedberg scheidet in Inningen im Elfmeterschießen aus. Mering gewinnt in Haunstetten mit 2:1. Dasing schlägt sich beim 1:2 gegen Lechhausen äußerst achtbar. Die Spiele im Überblick. Von Peter Kleist

Der erste Pokalauftritt war für den TSV Friedberg auch schon gleich wieder der Letzte. Eine ersatzgeschwächte Kindermann-Elf schied beim Kreisligisten FSV Inningen mit 7:8 nach Elfmeterschießen aus. Titelverteidiger Mering hatte beim 2:1 in Haunstetten zwar etwas Mühe, kam aber dennoch eine Runde weiter.

FSV Inningen - TSV Friedberg 8:7 (4:4 nach Elfmeterschießen) Der TSV 1862 konnte die vielen Ausfälle doch nicht ganz kompensieren. Ohne Kindermann, Kühnl, Fischer, Holzberger, Schulz, Dabestani und Slupik reichte es in einer torreichen Partie nicht zum Weiterkommen. Die Friedberger leisteten sich vor allem im Spielaufbau immer wieder Fehler und lagen nach 47 Minuten mit 0:2 hinten. Sorg und Hahn hatten für Inningen getroffen. Doch binnen drei Minuten schaffte Youngster Marcel Pietruska nach einem Freistoß und mit einem 18-Meter-Schuss den 2:2-Ausgleich (52./55.). Als Ender nach einem weiteren Freistoß per Kopf auf 3:2 für Friedberg stellte (60.), schien alles gelaufen, doch Hörmeier gelang fünf Minuten später das 3:3. Pöhlmann schoss Friedberg nach 75 Minuten erneut in Font, ehe Schmölzer durch das 4:4 in der 80. Minute das Elfmeterschießen erzwang. Hier trafen Pietruska, Antony und Miok,. während Makowski, Pölmann und Lang vergaben. Am Ende hieß es so 7:8 aus Friedberger Sicht.

TSV Haunstetten - SV Mering 1:2 "Im Pokal zählt nur das Weiterkommen!" So lautete das nüchterne Fazit von Merings Trainer Alex Bartl nach dem knappen, aber mehr als verdienten Sieg des MSV beim Kreisligisten. "Dafür, dass wir ohne acht Stammspieler antreten mussten, haben wir gut gespielt und ich bin zufrieden", erklärte der Meringer Coach. Paulo Bicho (10.) und Alexander Lammer (46.) hatten den Bezirksligisten mit 2:0 in Führung gebracht und die Meringer versäumten es, frühzeitig alles klar zu machen. Wieder einmal nutzte der MSV seine Chancen nicht konsequent genug und musste am Ende noch zittern. Haunstetten kam mit einem unhaltbaren Fernschuss in der 77. Minute auf 1:2 heran und in den letzten acht Minuten mussten die Meringer in Unterzahl spielen. Stefan Wiedemann (82.) und Dominic Fiorentino (88.) sahen die Gelb-Rote Karte - Entscheidungen, die Bartl als "etwas seltsam" einstufte. Der MSV brachte den Erfolg aber routiniert über die Zeit.

DJK Lechhausen - TSV Dasing 2:1 Mehr als achtbar schlug sich der Kreisklassist TSV Dasing beim haushohen Favoriten Lechhausen. Die Truppe von Trainer Alex Dürr ärgerte den Bezirksligisten über 70 Minuten lang - erst als sich Christian Fischer die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns einfing (69.), schlug das Pendel zugunsten der Augsburger aus. Bis dahin führte nämlich der unterklassige Gast mit 1:0, und das nicht unverdient. Christian Fischer hatte die Autobahner in der zehnten Minute mit 1:0 in Führung gebracht und daran bissen sich die Lechhauser lange die Zähne aus. Erst in der 71. Minute schafften die Hausherren durch Daniel Winterhalter das 1:1, erst in der Nachspielzeit (90.+2) gelang Dennis Schmidt der 2:1-Siegtreffer und verhinderte damit ein mögliches Elfmeterschießen. Von Peter Kleist

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