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Sportler des Monats

14.02.2018

Treffsicher, flink, reaktionsschnell

Manuel Utz, Torschützenkönig der schwäbischen Vorrunde in Friedberg und der Endrunde in Günzburg.
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Manuel Utz, Torschützenkönig der schwäbischen Vorrunde in Friedberg und der Endrunde in Günzburg.
Bild: Peter Kleist

Für den Januar stehen ein bodenständiger Fußballer, eine talentierte Leichtathletin und ein erfahrener Tischtennisspieler zur Wahl. Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab.

Kaum ist der Sportler des Jahres 2017 gekürt, da steht schon die Suche nach dem Sportler des Monats Januar 2018 an. Wieder einmal stehen drei erfolgreiche Athleten zur Wahl, die auf durchaus bemerkenswerte Leistungen zurückblicken können. Sie, die Leserinnen und Leser der Friedberger Allgemeinen, sind nun wieder aufgefordert, den Athleten Ihrer Wahl zu unterstützen – sei es im Internet, per Telefon oder per SMS. Als Kandidaten präsentieren sich ein treffsicherer Fußballer, eine talentierte Leichtathletin und ein reaktionsschneller Tischtennisspieler.

ManuelUtz Der 24-Jährige war einer der Garanten für die jüngsten Erfolge des FC Stätzling in der Halle. Manuel Utz und seine Kollegen legten eine bemerkenswerte Hallensaison hin: Sieger bei der schwäbischen Vorrunde in Friedberg, Sieger beim schwäbischen Finale in Günzburg und bei der bayerischen Endrunde fehlte letztlich nur ein Törchen zum Einzug ins Halbfinale. „Dabei hatte die Hallensaison gar nicht gut begonnen, denn bei der Landkreismeisterschaft lief es überhaupt nicht“, erinnert sich der Mittelfeldspieler. Manuel Utz hatte mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil an den späteren Erfolgen, er wurde mit fünf Toren Torschützenkönig in Friedberg, traf beim Bezirksfinale viermal und schoss bei der bayerischen Endrunde auch noch ein Tor – zehn also insgesamt. Utz, der mit fünf Jahren mit dem Fußball begann, ist ein Stätzlinger Eigengewächs. „Ich habe immer für den FCS gespielt – und auf unterschiedlichsten Positionen“, erzählt er. In der Jugend war er Stürmer, dann bei den Aktiven Abwehrspieler, jetzt ist er im Mittelfeld zu Hause. Seine größten Erfolge waren die schwäbische Hallenmeisterschaft 2017 sowie der Landesliga-Aufstieg mit Stätzling in der Saison 2015/16. Auch mit den A-Junioren stieg er in die Landesliga auf. Doch sollte sein FC Stätzling am Ende der Saison den Klassenerhalt schaffen, wäre das mehr wert als alle Erfolge in der Halle. Auch in seiner Freizeit liebt es Manuel Utz, der bei Kuka arbeitet und derzeit eine zweijährige Weiterbildung zum Techniker im Maschinenbau absolviert, sportlich: Eishockey, Basketball und Tennis stehen dann auf dem Programm.

Sophia Nachbar 14 Jahre alt ist die talentierte Leichtathletin des TSV Friedberg, die in diesem Jahr schon auf beachtliche Erfolge unter dem Hallendach verweisen kann. Gerade wurde sie bei den bayerischen Meisterschaften über die 60 Meter im B-Finale Vierte, kurz zuvor belegte sie bei den südbayerischen Titelkämpfen über die Sprintstrecke ebenfalls Rang vier. Und im vergangenen Jahr erreichte sie bei den bayerischen Meisterschaften der Jugend in Regensburg über die 100 Meter Rang acht und war Kreismeisterin. Und das, obwohl sie erst im vergangenen Jahr wieder richtig mit der Leichtathletik begonnen hatte. Mit vier Jahren begann ihre Sportkarriere beim Kinderturnen der DJK Friedberg, bis 2014 betrieb sie dort auch Leichtathletik, ehe die Pause folgte. Nun ist sie wieder mit großem Eifer bei der Sache und ihre Lieblingsdisziplin ist der Sprint. „Ich mag es einfach, wenn man sich beim Rennen auf den kurzen Strecken auspowern kann, das gefällt mir“, so der Teenager, der aber auch Blockwettkämpfe im Block Wurf bestreitet und dabei zu Kugel und Diskus greift. Die Schülerin, die das Staatliche Gymnasium Friedberg besucht und Sport als Lieblingsfach angibt, hat auch noch ein anderes sportliches Hobby: Sie reitet. „Da bin ich in Dasing bei der Brunnenmühle, aber da reite ich keine Turniere sondern nur einfach hobbymäßig“, meinte Sophie Nachbar. In der Leichtathletik hat sie für die kommende Saison noch ein ganz konkretes Ziel vor Augen: „Ich will über die 100 Meter eine 12 vor dem Komma haben“, sagt sie. Dafür wird auch zweimal pro Woche trainiert – wobei im Winter ein Einheiten auch im Freien stattfindet.

NiriKanagasundaram Ende Dezember des vergangenen Jahres feierte der 43 Jahre alte Tischtennisspieler des SV Ried seinen bislang größten sportlichen Erfolg: Er wurde bayerischer Meister im Doppel in der B-Klasse. Gemeinsam mit seinem Partner Axel Feyerabend setzte er sich in Regensburg gegen starke Konkurrenz durch und machten dabei im Halbfinale auch einen 0:2-Satzrückstand wett. Den Titelgewinn bezeichnet Niri Kanagasundaram als einen seiner „glücklichsten Momente“ in seinem Leben. „So einen Titel gewinnt man ja nicht alles Tage“, sagte er. Doch auch in diesem Jahr kann der Rieder Akteur schon auf bemerkenwerte Erfolge verweisen. So holte er mit dem Team des SVR an der Seite von Harry Göschl und Jutta Martin den Schwabenpokal mit einem 5:2 gegen den TSV Königsbrunn. Und wenige Woche später triumphierte dieses Trio dann auch im Bezirksfinale dieses Pokalwettbewerbs, wobei man sich gegen höherklassige Teams wie Langweid, Dillingen und Dösingen durchsetzte. Niri Kanagasundaram, der im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie aus Sri Lanka nach Deutschland kam, wollte eigentlich Fußballer werden, merkte aber bald, dass bei seine Größe von 1,63 Meter beim Tischtennis von Vorteil sein kann. „Da bin ich flinker und beweglicher als viele meiner Gegner“, so Kanagasundaram. Der Rieder, der als Filialleiter einer Supermarktkette arbeitet, betreibt seinen Sport schon seit rund 30 Jahren. Dabei musste auch schon mit Rückschlägen, wie beispielsweise einem Bandscheibenvorfall, fertig werden. Daran, mit dem Tischtennis aufzuhören, verschwendet er keinen Gedanken – und im Sommer spielt er zudem auch gerne Tennis.

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