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Fünf Varianten für die B2

08.04.2009

Umfahrung für Kissing und St. Afra

Die Planungen zur Ortsumgehung von Kissing sind in diesen Tagen einen großen Schritt vorangekommen: Das staatliche Bauamt in Augsburg hat sich für eine der fünf vorgelegten Varianten einer möglichen Straßenführung entschieden. Von Jana Tallevi

Von Jana Tallevi

Kissing Die Planungen zur Ortsumgehung von Kissing sind in diesen Tagen einen großen Schritt vorangekommen: Das staatliche Bauamt in Augsburg hat sich für eine der fünf vorgelegten Varianten einer möglichen Straßenführung entschieden.

Nur diese Variante soll nun weiter verfolgt werden, sodass das gesamte Raumordnungsverfahren entfallen kann - was eine Zeitersparnis von einigen Monaten oder sogar Jahren bedeutet.

Die geplante Ortsumgehung wird dabei nicht nur um Kissing, sondern auch um Mering-St. Afra herum führen. Im Detail ist die genaue Trassenführung freilich noch nicht klar, so der für den Landkreis Aichach-Friedberg zuständige Abteilungsleiter im staatlichen Bauamt, Frank Frischeisen. Doch wird die neue B 2 einmal nördlich des Kissinger Kreisverkehrs die Bahnlinie überqueren und dann rechts neben der Bahnlinie führen, bis etwa auf Höhe der Kissinger Bahngruben. Dort wird die Trasse weiter nach rechts abschwenken. Nach St. Afra quert die neue B 2 dann die Staatsstraße nach Königsbrunn und mündet dann wieder in die Umgehung von Mering ein.

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Aus mehreren Gründen, so Frischeisen, habe sich diese Möglichkeit der Straßenführung von vornherein als die beste erwiesen, sodass nun auf das Raumordnungsverfahren, bei dem verschiedene Varianten miteinander verglichen werden, verzichtet werden kann. Die anderen Möglichkeiten sahen in verschiedenen Varianten im einen Fall vor, die Umfahrung komplett parallel zur Bahn zu führen, doch dann hätte man die Bahngruben zerstören müssen. "Das steht überhaupt nicht zur Debatte", so Frank Frischeisen. Um die Bahngruben noch stärker zu schützen, habe eine andere Variante vorgesehen, bereits vor den Bahngruben wieder auf die jetzige B 2 zu führen. "Doch das hätte keine Entlastung für St. Afra und auch nicht für die beiden jetzt schon stark belasteten Ampelanlagen am Gewerbegebiet in St. Afra und zur Staatsstraße nach Königsbrunn bedeutet", so Frischeisen.

Durch die doppelte Bahnüberquerung und den dann nötigen Umbau dieser Kreuzung und der Einmündung wäre diese Möglichkeit nicht einmal günstiger als die jetzt gewählte Trasse. Um die 20 Millionen Euro wird das Projekt kosten, schätzt der Abteilungsleiter. Sogar eine Million mehr ist bereits im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Freilich werden noch einige Jahre vergehen, bis die Umfahrung tatsächlich benutzt werden kann.

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