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Umzug der Pallotti-Schule: Ein Gewinn für Friedberg

Umzug der Pallotti-Schule: Ein Gewinn für Friedberg
Kommentar Von Ute Krogull
24.01.2020

Der Umzug der Vinzenz-Pallotti-Schule wird Friedberg an mehreren Stellen verändern. Das tut der Stadt gut.

Standorte von Schulen sind stark ins kollektive Gedächtnis der Bürgerschaft eingemeißelt. Kaum vorstellbar, dass sie umziehen. Und doch passiert genau dies mit der Vinzenz-Pallotti-Schule. Das ist ein Gewinn für die Stadt, deren Gesicht der Umzug an mehreren Stellen verändern wird. Zum einen am Volksfestplatz, um den sich in direkter und indirekter Nähe das Schulzentrum gruppiert.

Die Vinzenz-Pallotti-Schule schließt eine Lücke

Mit dem Neubau wird die letzte Lücke geschlossen. Für Schüler und Stadtgesellschaft kann es nur von Vorteil sein, wenn der Schulmix an dieser Stelle um die Förderschule erweitert wird, die in der Vergangenheit nicht schlecht, aber doch abseits lag. Für die Stadt dürfte das Anlass sein, den Platz als solchen neu zu ordnen, was überfällig ist.


Umzug der Pallotti-Schule: Ein Gewinn für Friedberg

Spannend auch die unverhofft frei werdende Fläche an der Wiffertshauser Straße. Während das Areal am Festplatz von der Stadt an den Landkreis verkauft wurden, ist der Altstandort Eigentum des Kreises. Zusammen haben die beiden ein Gesamtpaket ausgearbeitet – und das in Anbetracht der komplexen Gemengelage sehr zügig. Die Planungen begannen 2017, nachdem der Landkreis die Fläche aus einem Erbpachtvertrag heraus hatte kaufen können.

Friedberg braucht dringend Wohnungen

Friedberg ist zu wünschen, dass es ebenso zügig weitergeht. 300 Menschen könnten einmal auf den 22.000 Quadratmetern leben. Für den Friedberger Wohnungsmarkt, auf dem kaum etwas zu finden ist, brächte das Entlastung – ebenso wie die Bebauung des jetzigen Bauhof-Geländes nicht weit entfernt. Dort werden Wohnungen für 400 Menschen entstehen.

Die Bebauungen werden Probleme mit sich bringen, vor allem verkehrlicher Art. Und sie werden, da Geschosswohnungsbau unabdingbar ist, nicht jedem gefallen – das zeigt die Diskussion um das Wohngebiet Afrastraße. Doch auch hier gilt: Sehgewohnheiten werden sich ändern.

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