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Rettungseinsatz in Mering

02.06.2017

Unfall im Meringer Freibad

Vom neuen Drei-Meter-Brett in Mering fiel ein Junge auf den Beckenrand.
Bild: Elisa Glöckner (Archiv)

Ein Junge fällt vom Drei-Meter-Brett auf den Beckenrand. Der Bademeister alarmiert die Rettungskräfte.  

Glück im Übermut hatte eine Junge im Meringer Freibad. Bei einem verbotenen Manöver am Drei-Meter-Brett landete er teilweise auf dem Beckenrand. Wie Robert Lang vom BRK Friedberg bestätigt, wurde ein Rettungswagen zur Versorgung ins Freibad gerufen. „Er hatte wirklich einen Schutzengel. Es ist nichts Schlimmeres passiert“. Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochnachmittag.

Bademeister Walter Senftleben führte zu dem Zeitpunkt die Aufsicht. „Er hat sich mit den Händen ans Brett gehängt. Dabei hat er einen Schwung gekriegt und ist so an den Beckenrand geraten“, erklärt er. Die ganze Aktion ist natürlich verboten. Der Bademeister hatte jedoch in dem Moment eine Szene im Schwimmbecken beobachtet. „Wie ich hinschau, seh ich ihn schon fallen“, erzählt er. Sein Gedanke in diesem Moment: „Des geht sich net aus!“. Und so war es auch.

Seitlich mit Bein und Knie schrammte der Junge an den Beckenrand. Vor Schreck blieb ihm erst mal die Luft weg. In solchen Fällen verständigen die Bademeister vorsichtshalber immer den Rettungsdienst. Der Blaulicht-Einsatz sorgte bei den Badegeästen natürlich für Aufsehen „Aber außer ein paar Prellungen und Abschürfungen ist nichts passiert“, sagt Senftleben.

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