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27.11.2019

Unrat verstopft Kissings Kanäle

Unrat verstopft regelmäßig die Pumpen in Kissing.
Bild: Gemeinde Kissing

Gemeinde muss Pumpen aufwendig reinigen

Erhebliche Störungen der Entwässerungsanlagen müssen die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs und Fremdfirmen im laufenden Jahr immer wieder beheben. Ausgelöst werden diese durch das Einleiten von größeren Mengen von Feuchttüchern und Lumpen, die durch die Toilettenspülung entsorgt werden. Abgesehen davon, dass dies, wie man sich leicht vorstellen kann, eine sehr unangenehme Arbeit ist, entstehen höhere Kosten. Daher weist die Gemeinde darauf hin, dass gemäß der Entwässerungssatzung bestimmte Stoffe nicht eingeleitet werden dürfen:

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können selbst dann Probleme verursachen, wenn sie zerkleinert wurden. Dazu gehören unter anderem Müll, Lumpen, Küchenabfälle, Schutt und Schlacke.

sind problematisch, wenn die sich im Kanalnetz ablagern oder dieses verstopfen oder verkleben können.

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können erhebliche Risiken mit sich bringen. Dazu zählen nicht nur giftige oder feuergefährliche Substanzen. Auch infektiöse Stoffe, Jauche und Molke sind problematisch und dürfen nicht eingeleitet werden.

Wer gegen diese Bestimmungen der Gemeinde verstößt, muss nicht nur mit einem Bußgeld rechnen – auch für den entstandenen Schaden muss der Verursacher zahlen.

Eine vollständige Auflistung der Stoffe, die nicht in das Abwasser eingeleitet werden dürfen, findet sich in der Entwässerungssatzung der Gemeinde unter www.kissing.de

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