Newsticker
Jens Spahn verteidigt Corona-Teststrategie der Bundesregierung
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Vereine erhoffen sich mehr Geld von der Stadt

Sportbeirat

25.01.2019

Vereine erhoffen sich mehr Geld von der Stadt

Ehrungen gehen nun im Schloss über die Bühne. Auch „Sportgespräche“ geplant

Das Ziel, noch zu Beginn des Handball-WM-Spiels gegen Spanien vor den Fernseher zu kommen, schaffte man locker. In einer knappen Stunde hatte der Sportbeirat der Stadt Friedberg seine (magere) Tagesordnung abgearbeitet. Die wie alle Jahre bereitgestellten belegten Brötchen für den anschließenden Verzehr blieben teilweise unberührt. Es ging in erster Linie um die Vorschlagsliste für die diesjährigen Ehrungen der Sportler sowie der verdienten langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und die Namen hatten die anwesenden Vereinsvertreter ja selbst vorher auf der Grundlage der Kriterien in der Verleihungsordnung eingebracht. Bürgermeister Roland Eichmann und Sportamtsleiter Frank Büschel leiteten die Sitzung unter Assistenz der Sportpfleger im Stadtrat, Elisabeth Michler-Jones und Heinz Schrall.

Wenn der Stadtrat demnächst den Empfehlungen des Sportbeirates folgt – und davon ist auszugehen – werden 130 Sportler sowie Funktionäre mit Gold, Silber, Bronze und Urkunden ausgezeichnet. Und zwar in einer „nobleren Form als bisher“, wie es Eichmann formulierte. Angesetzt ist die Feier für Freitag, 15. März, um 19 Uhr im Großen Saal des Friedberger Schlosses.

Von Jahr zu Jahr stiller wird es im Sitzungssaal, wenn der Tagesordnungspunkt „Stadtmeisterschaften“ aufgerufen wird. Wo vor Jahrzehnten noch über ein Dutzend Sportarten auf dem Programm standen, meldeten sich gerade noch drei Vertreter, die diese früher so beliebten Wettbewerbe durchführen wollen. Und einen konkreten Termin konnte lediglich der Wassersportverein Friedberg für 28. September 2019 aufschreiben lassen. Das Eisstockschießen und das Scheibenschießen sind geplant, aber noch nicht terminiert.

Die alljährliche Frage nach dem attraktiven Fußball wurde aus Termin- und Stressgründen erneut zu den Akten gelegt.

Möglicherweise gibt es für die Vereine künftig mehr Geld im Rahmen der Zuschussrichtlinien. Walter Föllmer vom SV Wulfertshausen hatte dies im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen beantragt. Der Bürgermeister und die beiden Sportpfleger wollen dies prüfen und eventuell eine Aufstockung des Zuschussbetrages pro Mitglied von 32 auf 35 Euro einbringen.

Mehr Kommunikation zwischen der Stadt und den Vereinen und den Klubs untereinander, wünschte sich Renate Kigle vom BC Rinnenthal und stieß damit auf offene Ohren. Ein jährliches Sportgespräch wird es deshalb unter der Regie der Sportpfleger des Stadtrates künftig geben. Erster Gastgeber im Herbst will der BC Rinnenthal sein, der SV Wulfertshausen bewarb sich für das Jahr 2020.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren