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Friedberg

02.03.2009

Vertrauen sorgt für gute Atmosphäre in der Schule

Es muss nicht gleich die Klage sein: Zwar sind auch die Friedberger nicht immer glücklich mit den Zeugnissen ihrer Sprösslinge, doch vor Gericht ziehen sie deshalb nicht. Glaubt man den Schulleitern aus der Region, so sorgen das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern sowie eine transparente Notengebung für die entspannte Atmosphäre.

Mit diesem Problem wurde Matthias Kramer, Rektor der Grundschule Eurasburg, noch nie konfrontiert: "Wir haben höchstens mal ein Zeugnis geändert, weil das Geburtsdatum falsch war", erinnert sich der Pädagoge. "In der Regel lösen wir Probleme nämlich schon vor dem Zeugnistermin."

Allerdings sei er sich durchaus bewusst, dass der gesellschaftliche und wirtschaftliche Druck auf Familien zunehme und Eltern mit allen Mitteln versuchten, ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Diese Ansicht teilt Elisabeth Kern, die Rektorin der Theresia-Gerhardinger-Grundschule. "Deshalb halte ich es für wichtig, den Übertritt zu entschärfen - entweder durch einen reinen Elternentscheid oder eine einheitliche Aufnahmeprüfung für alle."

Karl-Heinz Waldmüller von der Konradin-Realschule erinnert sich nach 30 Jahren im Einsatz nur an eine einzige Klage - gegen einen Ausschluss vom Unterricht, nicht gegen die Notengebung. Eine solche Klage ist ohnehin nur gegen Übertritts- oder Jahreszeugnisse möglich. "Es kommt aber immer wieder vor, dass Eltern unsere Empfehlung ignorieren, ihr Kind besser auf die Hauptschule zu schicken." Überhaupt keine Konflikte mit Eltern kennt Ingrid Hillenbrand von der Grundschule Kissing. "Wenn man eine gute Elternarbeit pflegt, gibt es eigentlich keine Probleme."

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