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Verzicht auf Licht schont Mensch und Tier

Kommentar Von Edigna Menhard
16.08.2020

Gegen die Lichtverschmutzung kämpfen Umweltschützer schon lange an. Doch Umweltschutz beginnt im eigenen Garten.

Jede Nacht gehen pünktlich die Spots an. Gemeint sind nicht die Scheinwerfer bekannter Promiclubs, sondern die Belichtungssysteme in vielen Gärten stolzer Hausbesitzer. Blumen, Büsche und Bäume, die im sauberen Steingarten eingepflanzt wurden, werden dabei mit viel Leuchtkraft in Szene gesetzt.

Auch wenn es gesetzliche Vorschriften gegen diese Lichtstörer gibt, erdulden wohl viele Nachbarn die Lightshow, um keinen Streit vom Zaun zu brechen. Dabei wird ihnen dadurch einiges geraubt: der Schlaf, die Nacht – und die Möglichkeit, alle Sterne am Himmel zu sehen.

Gegen die Lichtverschmutzung kämpfen Umweltschützer schon lange an. Relativ erfolglos leider, weil – auch in Bayern – immer mehr Leuchten die Dunkelheit durchbrechen. Da ist es leicht, auf die Politiker und die Wirtschaft zu schimpfen, die wohl nicht begreifen, was zu tun ist. Doch Umweltschutz beginnt im eigenen Garten. Wer auf eine nächtliche Lichtdeko verzichtet oder diese rechtzeitig abschaltet, trägt wesentlich dazu bei, dass Menschen, Tiere und auch Pflanzen ihrem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus folgen können.

Lesen Sie dazu den Artikel: Neue Straßenlampen im Raum Friedberg retten Mücke und Falter

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