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Naturschutz in Aichach Friedberg

23.04.2018

Viel Arbeit für die Umwelt

Um Bienen und anderen Insekten Nahrung zu bieten, setzt der Bund Naturschutz auf so genannten Blühstreifen.
Bild: Brigitte Glas

 Ein neues Projekt der zwölf Ortsgruppen des Bund Naturschutz im Landkreis befasst sich mit Bienen.

Wie ein roter Faden zogen sich die Themen und Aufrufe zum besseren Umgang mit den Umweltressourcen durch das vergangene Jahr. Ein Bewusstsein schaffen für eine nachhaltige Lebensführung und der Erhalt der Artenvielfalt waren die dominierenden Leitgedanken bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Bund Naturschutz (BN), Kreisgruppe Aichach-Friedberg.

Dabei stellte der stellvertretende Vorsitzende Christoph Stieber den Tätigkeitsbericht des Vorstandes vor. Es seien im Kreis und in den zwölf Ortsgruppen vielfältige Aktionen passiert. Stieber griff exemplarisch einige heraus. Die großen Themen wie die Biodiversität, Plastikvermeidung und das sechste große Artensterben seien in verschiedenen Maßnahmen und Vorträgen näher betrachtet worden. Sehr aktiv seien die Ortsgruppen gewesen: Unter anderem sei die Landschaftspflege vorangetrieben worden mit Anpflanzung von Bäumen oder Pflege von Wiesen und Ausgleichsflächen.

Eine Hauptaktivität seien im vergangenen Jahr wieder die verschiedenen Bildungsmaßnahmen gewesen. Es ging dabei um naturnahe Gärten, ganzjährige ökologisch verträgliche Gartengestaltungen, die Arbeitsweise von Biolandhöfen, sowie die Vereinbarung von Wirtschaftswäldern mit dem Naturschutz. Um für den Umweltschutz zu sensibilisieren, fange der BN bei den Kleinsten an. So habe die Kindergruppe Friedberg unter anderem mit „Winterentdeckungen“, „Nützlinge im Garten“ oder „Was da so im Wasser lebt“ oder die Kindergruppe Pöttmes mit „Plastikfasten“ und „Wildkräuterkunde“ begeistert. Alle Aktionen sind wieder in einer aufwändig gestalteten Broschüre zusammengefasst, die beim BN aufliegt.

Eine der zentralen Veranstaltun-gen sei das „Forum Z 2017“ gewe-sen. 135 Teilnehmer hätten sich in zahlreichen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zusammengefunden. Die Ergebnisse seien in acht „Blumenthaler Thesen“ gefasst worden. Wolfhard von Thienen forderte, dass diese nun auch umgesetzt würden. Weiter stellte von Thienen das Projekt „Wittelsbach summt“ vor. Die Kreisgruppe wolle für die Bienen aktiv werden, indem zunächst Blühstreifen angelegt werden und weiter ein Netzwerk gegründet wird, das sich zweimal pro Jahr trifft. Auch solle der Kreis Aichach-Friedberg zur Ökomodellregion werden.

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