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30.03.2009

Viel Tristesse beim KSC, Freude nur bei den Gästen

Nix war's für die KSC-ler, auch das Rückspiel gegen die abstiegsbedrohten Schwabmünchner für sich zu entscheiden. Rund zweihundertfünfzig Zuschauer erlebten dabei ein Derby auf sehr mäßigem Landesliganiveau, bei dem die Kissinger allerdings fast ohne Rückraum antreten mussten.

Schon vor dem Spiel wurde bekannt, dass die ebenfalls im Abstiegsstrudel befindlichen Regensburger ihr Spiel verloren hatten, somit war der Klassenerhalt für die Schwabmünchner bei einem Punktgewinn in der Paartalhalle so gut wie gesichert. Schon in den ersten Spielminuten wurde offensichtlich, warum die Menkinger im Tabellenkeller stecken. Das fehlende druckvolle Angriffsspiel glichen die Gäste mit erhöhtem Kampfgeist und schnell vorgetragenem Konterspiel wieder aus. Das resultierte wiederum vom Kissinger Angriffsspiel, das quasi ohne adäquaten Rückraum stattfand, denn Basti Settele, Niki Schidmeir und Ricky Steurer fehlten. Zwar standen Janos Füsi, Mark Büschel und Simon Sedlmeyr als Rückraumspieler auf der Platte, alle drei waren aber sichtlich stark gehandicapt und produzierten reihenweise technische Fehler und Fehlversuche.

Von Anfang an lag das KSC-Team in Rückstand und dass es beim Pausenpfiff nur 10:11 stand, hatte man den ebenfalls nicht überzeugenden Schwabmünchnern zu verdanken. Im zweiten Spielabschnitt brach dann vollends das geordnete Chaos aus, von dem sich auch das Schiedsrichtergespann anstecken ließ. Als dann Simon Sedlmeyr nach der dritten Strafzeit das Feld räumen musste, war es um das KSC-Team geschehen. Bis zum Schlusspfiff verwalteten die Gäste den Vorsprung und kamen verdient zum 25:20-Sieg und den damit gesicherten Ligaverbleib. "Schade für die vielen Fans, aber heute war's nicht unser Tag", versuchte Büschel die Leistung ins rechte Licht zu rücken. Trotzdem ließen es sich die KSCler samt neuem Trainergespann nicht nehmen, die feuchtfröhliche "Nichtabstiegsfeier" bis in die Morgenstunden ausklingen zu lassen.

Kissinger SC Metzger, Steiner, Nyitrai (7), Egidy (4/1), Füsi (3), Furtmeier (2), Sedlmeyr (1), Huber (1), Büschel (1), Osterhuber (1), Luxemburger

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