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Friedberg

07.11.2020

Virtuelle Wirtschaftsausstellung: Die Friedberger Infoschau läuft 2020 im Netz

Die Infoschau 2020 findet im Netz statt. Am Samstag wird die Homepage freigegeben.
Bild: Aktiv-ring Gmbh

Plus Nach den guten Erfahrungen mit dem digitalen Sonnwend-Töpfermarkt findet auch die Wirtschaftsausstellung virtuell statt. Warum sich ein regelmäßiger Besuch auf der Website lohnt.

Die Infoschau 2020 kommt zu den Kunden nach Hause. Statt im Friedberger Schulzentrum findet die größte Wirtschaftsausstellung im Wittelsbacher Land heuer im Internet statt. Am Samstag steigt die Online-Eröffnung - wie im richtigen Leben - mit einer Rede von Landrat Klaus Metzger.

Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie setzt der Friedberger Aktiv-Ring in diesem Jahr ganz auf die Digitalisierung. Schon während des Lockdowns im Frühjahr ging die Werbegemeinschaft des örtlichen Einzelhandels und Gewerbes mit www.einkaufen-in-friedberg.de ans Netz. Im Juni fand dann auch der Sonnwend-Töpfermarkt virtuell statt. Und angesichts der für Herbst vorhergesagten steigenden Infektionszahlen schlug IT-Fachmann Michael Ruttmann für die Infoschau vor: "Machen wir es digital!"

Friedberger Einzelhandel betritt damit Neuland

Das Problem dabei: "Es gibt keine Erfahrungswerte und kein Programm", berichtet Renate Mayer, die Geschäftsführerin des Aktiv-Rings. Auch bei der Beratungsgesellschaft Cima erhielt sie die Auskunft, dass man hier Neuland betrete. Doch Ruttmann, der schon die vorherigen Online-Auftritte der Werbegemeinschaft betreut hatte, versprach: "Das bringe ich hin." Weil es bei einkaufen-in-friedberg.de und auch beim Töpfermarkt hohe Klickzahlen und lange Verweildauer auf den Plattformen gegeben hatte, ließen sich die Geschäftsleute leicht überzeugen. "Wir haben ein gutes Feedback", sagt Mayer.

Auf infoschau.net präsentieren sich von Samstag an Unternehmen aus Friedberg und aus dem Landkreis mit ihren Waren und Dienstleistungen. Die Besucher können sich nach einem virtuellen Hallenplan oder einem Branchenverzeichnis durch die Ausstellung bewegen und direkt in Kontakt mit den Firmen treten, Fragen stellen oder Angebote einholen. Die interaktive Plattform ermöglicht es den teilnehmenden Betrieben auch, das Angebot während der Laufzeit zu verändern. Eine Verlinkung auf die eigene Homepage ist allerdings nicht möglich - die Besucher sollen auf der Seite der Infoschau bleiben.

Infoschau: Auch die Friedberger Allgemeine ist dabei

Erst Ende Februar geht die Infoschau 2020 dann wieder vom Netz. "Handwerker haben im Winter mehr Zeit für solche Büroarbeiten", sagt Renate Mayer. Das sei schon der Hintergedanke gewesen, als die Infoschau noch ganz real Anfang November im Schulzentrum stattfand. Firmenchefs können sich auch nach dem Start noch zum Mitmachen entschließen, IT-Spezialist Michael Ruttmann unterstützt bei der Installation. Die Teilnahme kostet einen eher symbolischen Preis. Die Hauptlast stemmt der Aktiv-Ring, der heuer angesichts der ausgefallenen Marktsonntage noch die nötigen finanziellen Mittel dafür hat.

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93 Bilder
Infoschau 2018 in Friedberg
Bild: Sabine Roth

Auch für die Kunden lohnt sich ein Besuch der Infoschau im Netz. Sie können dort attraktive Preise gewinnen, darunter eine Nähmaschine, Gartengeräte, Handarbeitsartikel und Bücher. Auch am dem Stand der Friedberger Allgemeinen gibt es jeden Monat eine neue Rätselfrage zu lösen. Wer die richtige Antwort weiß, hat im November die Aussicht auf eines der fünf Heimatpakete. Darin enthalten sind die Bücher „Saisonal kochen“, „Einfach gesund essen“, „Schwaben kocht“ und „Zuckerguss“. Für die Gewinnspielfrage im November findet man eine kleine Hilfestellung auf dieser Website. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

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