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Natur

17.08.2017

Vom Nutzen der Streuobstwiese

Sie kümmern sich um die Streuobstwiese in Friedberg-Süd: Vereinsvorsitzender Hans Holzinger, Gartenfachberater Anton Meier und Andrea Fendt vom Baureferat der Stadt Friedberg.
Bild: Gartenfreunde Friedberg

In Friedberg-Süd gibt es eine besonders große Anlage mit 80 Bäumen. Gartenpfleger Anton Meier bietet dort am Wochenende eine Führung an.

Streuobstwiesen sind aus ökologischer und ästhetischer Sicht ein überaus wertvoller Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Sie bieten ungespritztes Obst und sind Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Auch im Bereich der Stadt Friedberg sind solche Obstwiesen anzutreffen.

Eine besonders große Anlage mit ca. 80 Obstbäumen befindet sich im Süden von Friedberg nahe des Bressuire-Rings. Vor zwei Jahren hat die Stadt Friedberg mit dem Verein für Blumen- und Gartenfreunde Friedberg eine Vereinbarung getroffen, nach der der Verein die Pflege und Nutzung dieser Anlage übernimmt. Eine entsprechende Hinweistafel wurde am Zugang zur Wiese im Herbst 2016 aufgestellt. In gemeinschaftlicher Arbeit wurden die Bäume bereits mehrmals fachgerecht geschnitten. Weitere Pflegemaßnahmen wurden nach Bedarf ausgeführt. Um schadstofffreies Obst zu erzielen und auch um die Umwelt zu schonen, sind chemische Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen und Pilzkrankheiten ausgeschlossen.

Inzwischen macht die Anlage einen gepflegten Eindruck und dem Verein liegt nun daran, sie auch der Öffentlichkeit vorzustellen. Am Samstag, 19. August, ab 14 Uhr findet deshalb für alle Interessierten eine Begehung der Streuobstwiese „FDB-Süd“ unter Führung von Gartenpfleger Anton Meier statt. Er wird sich zur Situation der Streuobstwiesen in unserer heutigen Zeit äußern, die Besonderheiten der verschiedenen Obstsorten erklären und Empfehlungen für den Obstanbau im eigenen Garten geben.

Treffpunkt ist um 13.45 Uhr die Wendeschleife am südlichen Ende des Bierwegs in Friedberg. Von dort geht es in etwa 10 Minuten zur Obstwiese.

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