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20.02.2018

Vom Wert des Waldes

Förster Rudi Brandl zu Gast beim Friedberger CSU-Stammtisch

Buchen und Eichen, einst Mythos des „Deutschen Waldes“, muss man heute mit der Lupe suchen. Das berichtete Förster Rudi Brandl am CSU-Stammtisch in Friedberg. Darum wolle man das Rad zurückdrehen und naturnahe Mischwälder anpflanzen.

Brandl begann seine Ausführungen mit einem geschichtlichen Rückblick. In der Urzeit war Bayern fast vollständig mit Buchen- und Eichenwäldern bedeckt. Im Zuge der zunehmenden Besiedelung wurde das Holz gebraucht, im 18. Jahrhundert entstand große Holznot.

Der Kurfürst Max III. machte mit der bayerischen Forstverwaltung dem Elend ein Ende. Heute gehören 15 Prozent des Waldes im Wittelsbacher Land den Staatsforsten. In Privatbesitz sind 75 Prozent, im Eigentum der Kommunen zehn Prozent.

Brandl machte auf die ungleiche Förderung von Land- und Forstwirtschaft durch den Staat aufmerksam, dabei hätten die Wälder vielfältige Schutzfunktionen für Luft, Wasser und Boden.

Auch die Erholung ist eine wertvolle Funktion. Eine Rolle spielt die Jagd, da ein zu hoher Wildbestand aufgrund des Pflanzenverbisses einen Umbau zu Mischwäldern enorm erschwert. (FA)

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