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Dasing

05.03.2020

Wahl: Andreas Wiesner will Dasing liebenswert machen

Andreas Wiesner will Bürgermeister in Dasing werden.
Bild: Andreas Wiesner

Plus Sieben Fragen an Andreas Wiesner, der in Dasing Bürgermeister werden will und für die Freien Wähler antritt.

Nachdem Bürgermeister Erich Nagl seinen Rückzug angekündigt hatte, wollten ihn bei den Freien Wählern zwei Kandidaten beerben. Andreas Wiesner setzte sich gegen Susanne Kanzler durch.

Was ist Ihr wichtigstes Vorhaben?

Andreas Wiesner: Das „eine“ wichtige Vorhaben gibt es meiner Meinung nach nicht. Mit einer zukunftsweisenden Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) gibt es vielfältigste wichtige Aufgaben. Hier gilt es mit den der Gemeinde zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und natürlich auch finanziellen Spielräumen das Optimale für die Gemeinde und ihren Menschen zu erreichen, um Dasing noch liebens- und lebenswerter zu gestalten, als es heute schon ist. Der Spagat zwischen Notwendigem, Machbarem und Wünschenswertem stellt hier eine große Herausforderung dar.

Wahl: Andreas Wiesner will Dasing liebenswert machen

Welche politischen Fehler in Ihrer Gemeinde würden Sie gerne ungeschehen machen?

Andreas Wiesner: Dazu fällt mir nichts ein. Entscheidungen werden im Gemeinderat demokratisch getroffen. Über Vergangenes zu lamentieren bringt nichts. Wichtig ist in meinen Augen, künftige Entscheidungen auf der Grundlage von sachlichen Diskussionen und Fakten zu treffen. Dies hat in den letzten Jahren in Dasing gut funktioniert.

Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?

Andreas Wiesner: Neben dem bestehenden vielfachen Vereinsangebot ist die Gemeinde Dasing auch aktiv in der offenen Jugendarbeit. Die hier zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (z.B. Jugendparlament) werden von den Jugendlichen jedoch leider nicht vollumfänglich ausgeschöpft. Die Revitalisierung des Jugendparlaments wird hier eine der Aufgaben sein, für die ich mich einsetzen werde.

Was brauchen die Senioren in Ihrem Ort?

Andreas Wiesner: Von den Seniorenbeauftragten und dem Seniorenbeirat wird in Dasing schon seit Jahren hervorragende Arbeit geleistet, ausschließlich ehrenamtlich. Hier sind die Grenzen des ehrenamtlich Machbaren erreicht. Im Rahmen der ISEK-Arbeitskreise werden weitere Ideen und Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet, die die Gemeinde im Rahmen eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes zu betrachten hat. Dafür werden auch entsprechende Ressourcen (personell und finanziell) notwendig sein.

Was sind Ihre persönlichen Untugenden?

Andreas Wiesner: Dass ich mir das Rauchen noch nicht abgewöhnt habe, doch ich arbeite daran.

Worüber können Sie lachen?

Andreas Wiesner: Gerne auch über mich selbst. Kabarett, wie z.B. Martina Schwarzmann.

Was wird Ihre schwierigste Aufgabe als Bürgermeister?

Andreas Wiesner: Lärmschutzmaßnahmen an der A8, hier müssen alle Beteiligten an einem Strang, und vor allem in eine Richtung (!) ziehen, um etwas bewirken zu können.

Lesen Sie auch diesen Artikel: Kommunalwahl: Die Gemeinde Dasing dreht ein großes Rad

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