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Verspätungen

24.05.2019

Wann repariert die Bahn die Schäden zwischen Augsburg und Ingolstadt?

Auf der Paartalbahn zwischen Friedberg und Dasing können die Züge teilweise nur 20 km/h fahren. Das führt zu Verspätungen auf der Strecke Augsburg - Ingolstadt.
Bild: Michael Hochgemuth

Ein Schlammloch und kaputte Schienen sorgen seit Tagen für Verspätungen auf der Bahnstrecke Augsburg - Ingolstadt. Die Bahn muss erst Maschinen besorgen.

Voraussichtlich ab nächster Woche will die Deutsche Bahn die Schienen zwischen Friedberg und Dasing reparieren. Dann sollen die bis zu 20-minütigen Verspätungen und Zugausfälle auf der Strecke Augsburg-Ingolstadt ein Ende haben.

Wie berichtet sind die Regenfälle der vergangenen Wochen Auslöser für ein „Schlammloch“. Schienen liegen nicht mehr richtig. Auf fast einem Kilometer Strecke zwischen Friedberg und Dasing können die Züge der Paartalbahn daher nur 20 statt der möglichen 120 Stundenkilometer fahren.

Fahrgäste erreichen Anschlüsse in Augsburg und Ingolstadt nicht

Wie ein Sprecher der Bayerischen Regiobahn, die die Paartalbahn betreibt, unserer Redaktion sagte, versuchen die Zugführer das auf dem Rest der Strecke mit erhöhtem Tempo auszugleichen. Trotzdem waren viele Fahrgäste sauer, weil sie in Augsburg oder Ingolstadt Anschlüsse nicht erreichten. Auch der Fahrgastverband Pro Bahn übte harsche Kritik. Er sieht mangelnde Investitionen in die Infrastruktur als eigentlichen Auslöser des Problems.

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Das mag die Deutsche Bahn nicht so stehen lassen. „Die Empörung von Pro Bahn ist weder angebracht noch sachgerecht“, teilte sie auf Anfrage unserer Redaktion mit. Es handle sich um eine „kurzfristige Vorsichtsmaßnahme“, da die Schienen getauscht bzw. in die richtige Lage gebracht werden müssten. Für die Reparatur seien Spezialmaschinen und Fachfirmen nötig. Sobald Kapazitäten zur Verfügung stehen, werde dies umgehend durchgeführt.

Die DB hat nach den Hochwasserschäden der letzten Tage offensichtlich an vielen Stellen mit Problemen zu kämpfen. "Aufgrund diverser Hochwasserschäden im Allgäu und Voralpenland können nicht überall gleichzeitig Reparaturen im bayerischen Schienennetz durchgeführt werden", teilt ein Sprecher mit.

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25.05.2019

Da haben sich die Fach-Trolle ja ´mal wieder versammelt: die Hobby-Verein Pro Bahn regt sich über jede Langsamfahrstelle einzeln auf und sieht - wie immer - die fehlenden Investitionen in die Infrastruktur als Ursache und die BRB-Tf fahren dann halt schnell einmal schneller (laut ihrem Sprecher). Also quasi: die Schienen werden so lange heruntergefahren, bis gar nix mehr geht, aber man kann auf den anderen, noch ganzen Abschnitten, zum Ausgleich etwas rasen. So funktioniert Eisenbahn. Und das Lachen der Hühner.

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