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Ausstellung

28.02.2015

Warum der Elefantenbaum wichtig ist

Um Kulturspuren geht es in der Ausstellung, die Bürgermeister Roland Eichmann, Manuela Riepold vom Landratsamt und Dritte Bürgermeisterin Martha Reißner im Friedberger Bürgerbüro eröffneten.
Bild: Andreas Schmidt

Im Friedberger Rathaus wird der Weg zu Kulturspuren gewiesen

Viele Friedberger kennen die mächtige alte Linde nördlich der Stadt als Elefantenbaum. Dritte Bürgermeisterin Martha Reißner erinnert sich gerne daran, dass sie sich früher dort zu Rendezvous mit ihrem späteren Gatten traf. So ist Familiengeschichte mit dem Baum verknüpft, gleichzeitig ist die Linde aber auch ganz offiziell eine Kulturspur im Wittelsbacher Land. Eine Infotafel weist draußen darauf hin.

Auf noch viel mehr „Kulturspuren in der Landschaft“ macht derzeit im Friedberger Rathaus eine Ausstellung des Landratsamts aufmerksam. Sie soll neugierig machen, wünscht sich die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Manuela Riepold. Eine passende Landkreiskarte zum Mitnehmen weist den Weg zu den Kulturspuren in der Landschaft. Erhältlich sind zudem Faltblätter, die über Kulturlandschaftselemente informieren. So wie den Elefantenbaum gibt es im Wittelsbacher Land viele weitere markante Zeichen in der Flur.

Das Institut für Geografie der Uni Augsburg hatte sich im Auftrag des Landkreises auf die Suche gemacht. Wer genau hinschaut, erkennt in Landschaftselementen Spuren, die frühere Generationen hinterlassen haben. Es hat lange gedauert, bis sich Hohlwege eingruben. Sie entstanden durch Erosion dort, wo Pferde- und Ochsenfuhrwerke einen Hang hinauf oder herunter mussten.

Die Ausstellung und das Begleitmaterial schärfen den Blick für solche Kulturspuren. Dazu zählen beispielsweise Ackerterrassen, Burgställe, Galgenberge, Gruben, Streuobstwiesen, Wasserbauten oder Bombentrichter. „Ein sehr schönes Projekt“, so Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann. Für ihn macht nicht nur die Altstadt Friedberger Identität aus. Es sind auch Kulturspuren in den Stadtteilen.

ist die Ausstellung bis 13. März im Bürgerbüro im Friedberger Rathaus montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr, mittwochs und freitags 8 bis 12 Uhr.

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