Newsticker

Bundesregierung erklärt fast ganz Österreich und Italien zu Risikogebieten
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Was den Dasingern am Herzen liegt

Bürgerversammlung

27.01.2015

Was den Dasingern am Herzen liegt

Die Themen reichen dabei vom Verkehr bis zu den Finanzen. Auch ein Dauerbrenner ist dabei

Prägendes Thema der Bürgerversammlung in Dasing war das neue Kinderzentrum, dessen Bau sich in den Finanzen bemerkbar macht. Auch in der Vorschau von Bürgermeister Erich Nagl auf das aktuelle Jahr fand die Einrichtung Erwähnung: Heuer sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Auch bei den Windrädern erwartet Nagl, dass es 2015 einen Schritt vorwärts geht: Wenn die Klagen gegen den Bau nicht erfolgreich sind, soll bald schon mit der Planung der Anschlüsse begonnen werden. In den Wortmeldungen der Bürger kamen verschiedene Themen zur Sprache:

Ein Einwohner sprach die stellenweise gefährliche Verkehrssituation an. „An meinem Haus fahren Lastwagen und landwirtschaftliche Maschinen vorbei“, so der Dasinger. Diese seien auf der engen Straße viel zu schnell unterwegs, sogar oft auf dem Gehweg. Seinem Nachbarn sei nicht zum ersten Mal der Zaun eingefahren worden, so der besorgte Anwohner. Besonders für Schulkinder, die diesen Weg oft nutzen, bestehe so eine große Gefahr. Er schlug vor, beispielsweise die Gehwege zu erhöhen. Der Bürgermeister gab bekannt, dass Maßnahmen für erhöhte Sicherheit bereits in Planung seien.

Beschwerden gab es über Wege in der Gemeinde, die in einem schlechten Zustand sind. „Teilweise bleiben da die Kinder mit ihren Gummistiefeln stecken“, so ein Anwohner. Den entsprechenden Weg sollte man bekiesen, so sein Vorschlag. Laut Bürgermeister ist dafür jedoch die Jagdgenossenschaft zuständig. Dennoch versprach er, hier noch einmal Rücksprache zu halten.

Ein weiteres Thema waren die Kosten, die bei Straßensanierungen auf die Anwohner zukommen. Laut Erich Nagl sind „reine Erhaltungsmaßnahmen für den Anwohner im Prinzip kostenfrei“. Kosten kommen jedoch bei Maßnahmen wie dem Ausbau der Wasserführung und der Verbreiterung der Gehwege auf die Anwohner zu und berechnen sich dabei nach der Größe der Straße.

Eine Anwohnerin merkte zudem an, dass Hundebesitzer zwar für die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner Plastiktüten mitführen müssen, diese aber nirgendwo entsorgen können. Erich Nagl sah zwar ein Problem bei dem Arbeitsaufwand, der in der weitläufigen Gemeinde für die Entleerung dieser Behälter anfallen würde. Auf den Vorschlag aus den Reihen der Bürger hin, „sich das doch mal in einer Gemeinde, in der das funktioniert, anzusehen“, stimmte er jedoch zu.

Ein Bürger äußerte Sorge über die Finanzierung der Erweiterung der Kläranlage. Der Bürgermeister äußerte sich beruhigend: In der Planung sei dies schon mit eingerechnet. Eine Erweiterung könne in zwei Stufen stattfinden, die erste ist momentan in Planung. Diese sei weitgehend „kostenneutral“, so Nagl. Erst bei der zweiten Erweiterungsstufe würden höhere Kosten auf die Gemeinde zukommen. Falls diese notwendig sei, würden sich die Kosten aber wiederum auch auf mehr Einwohner verteilen.

Doch auch das Kinderzentrum sollte in der Diskussion schlussendlich noch eine Erwähnung finden: Eine Bürgerin äußerte den Wunsch, sich bei der Namensgebung doch auf den heiligen Martin zu beziehen. Die Antwort des Bürgermeisters sorgte für Erheiterung: Das Versprechen, dies im „Kinderrat“ noch einmal zu diskutieren, war wohl ein kleiner Freudscher Versprecher.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren