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Gesellschaft

22.10.2016

Was tun gegen Stammtischparolen?

Die Arbeitsgruppe „Migration und Partizipation im Wittelsbacher Land“ hat Ideen zur Integration entwickelt

Maßnahmen und Projekte, um die gesellschaftlich-kulturelle Integration von Flüchtlingen und anderen Migranten im Wittelsbacher Land voranzutreiben, sind das Kernstück des Berichts, der von der Arbeitsgruppe „Migration und Partizipation im Wittelsbacher Land“ durch Ruth Reisinger, Geschäftsführerin der Volkshochschule Landkreis Aichach-Friedberg und Kayode Salau, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Internationale Entwicklung (SID), an Landrat Klaus Metzger und Goran Ekmescic vom SG Ehrenamt, Bildung, Integration übergeben wurde.

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Die Arbeitsgruppe hatte Gespräche mit Migranten geführt sowie in sechs Sitzungen von Februar bis Juli 2016 Integrationsprojekte und Modelle staatlicher und nicht staatlicher Akteure sowohl im Wittelsbacher Land als auch in ausgewählten deutschen Kommunen hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung beziehungsweise Übertragbarkeit auf den Landkreis Aichach-Friedberg diskutiert.

Einige Ideen konnten bereits umgesetzt werden, darunter die Errichtung eines interkulturellen Gemeinschaftsgartens in Aichach oder das Kursangebot der Vhs Aichach-Friedberg „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“. Ziel ist nun, Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure für die Realisierung der Ideen und Projekte zu gewinnen, um möglichst viele Migranten bei der Teilhabe an unserer Gesellschaft zu unterstützen.

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Die Arbeitsgruppe wurde Anfang Oktober 2015 im Rahmen des ersten Migrationstags im Wittelsbacher Land ins Leben gerufen. Neben der SID München und der Freiwilligenagentur mitanand & füranand fanden sich dort auch der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Landtagsabgeordneten Simone Strohmayr und Peter Tomaschko, lokale und regionale Akteure sowie Landrat Metzger ein und diskutierten das Thema „Globale Migrationstrends – Herausforderung für die lokale Politik“.

Die Arbeitsgruppe setzte sich damals zum Ziel, den dort begonnenen Dialog fortzusetzen und gemeinsam zu überlegen, wie und wo im Landkreis Begegnungen stattfinden können, die Migranten direkt einbeziehen. Unterstützt werden die Organisationen auch künftig durch das Sachgebiet Ehrenamt, Bildung, Integration des Landratsamts Aichach-Friedberg.

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