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18.09.2016

„Wasser marsch“ im Kissinger Beratungszentrum

Die Kinder konnten es kaum erwarten, die Pumpe zu betätigen und die Enten zum Rennen ins Wasser zu setzen.
Bild: Heike John

Warum der Planer bei der Einweihung mit seiner Badeente am besten abschnitt

Die großen und kleinen Besucher im Beratungszentrum in der Nelkenstraße 18 warteten natürlich nicht, bis der neu gestaltete Garten endlich eröffnet wurde. Schon längst hatten sich die Kinder der Maxigruppen beim Wasserspaß abgekühlt, die jungen Klienten der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) spielten auf dem Hartplatz Basketball und auch die „Stricklieseln“ im Mehrgenerationenhaus (MGH) saßen bei schönem Wetter bereits mit ihrer Handarbeit auf der Terrasse.

In der großen Sommerhitze der letzten Tage und Wochen wurde der vielseitige Spielplatz hinterm Haus der Kissinger Niederlassung des Erziehungs- und Jugendhilfeverbund bereits intensiv und gerne genutzt. Nun wurde er im Beisein vieler Gäste offiziell eingeweiht. Zur Feier des Tages gab es nicht nur einen eifrig gepumpten Wasserfluss durch die Rohre des attraktiven Wasserplatzes, sondern auch genügend „Segen“ von oben. Der Sektempfang für die schätzungsweise knapp hundert Gäste wurde deshalb kurzerhand in das benachbarte Dr.-Josef-Zimmermann-Haus verlegt.

Im Anschluss strömten die Besucher neugierig in den Garten, um das Ergebnis einer umfangreichen Planung, vieler Sitzungen und auch einer intensiven Spendenakquise zu sehen. Enorm viel „Manpower“, darunter auch großer ehrenamtlicher Einsatz, aber vor allen Dingen eine ordentliche Summe an Spendengeldern sei in die Realisierung des lange ersehnten Gartens geflossen, erklärte Michael Hahn als Leiter des Erziehungs- und Jugendhilfeverbunds (EJV) Aichach-Friedberg. „Mich trägt mein Traum“ sang der Männergesangsverein Liederkranz (MGV) unter der Leitung von Pasquale Barratta deshalb passend. „Ich glaube es gibt Engel“ heißt es in diesem Lied und von diesen „Engeln“ sprach Hahn auch in seiner Begrüßungsrede. Vor allem den Freundeskreis des EJV Aichach-Friedberg nannte er federführend für die Realisierung des Freigeländes.

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Mit seinem Vorsitzenden Oliver Kosel habe er einen Rieseneinsatz an Geld, Material und eben auch Engagement gezeigt, um aus einer unattraktiven Freifläche einen Garten zu gestalten, der den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Besucher im Haus gerecht wird. Die Begeisterung Kosels bei der Realisierung des Wunschgartens war in dessen Grußworten spürbar. Auch im Namen des erkrankten Domkapitulars Armin Zürn trat Stefan Leister ans Mikrofon. Als Abteilungsleiter der katholischen Jugendfürsorge dankte er allen Beteiligten für das große Engagement und begrüßte neben der Politprominenz sowie den Mitarbeitern und Vertretern aller Gruppen im Haus auch die Teilnehmer am Eltern-Kind-Tag der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT).

Landrat Klaus Metzger freute sich über einen weiteren attraktiven Baustein in einem landkreisweit einzigartigen Haus, das Menschen jeden Alters zusammenbringt. Auch Bürgermeister Manfred Wolf geriet ins Schwärmen, denn die Einrichtung in der Nelkenstraße 18 trägt mit zu einer attraktiven familienfreundlichen Gemeinde bei. Die beste Investition sei die in Kinder und Jugendliche, zeigte sich Peter Burnhauser aus der Sicht eines „Bänkers“ überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Kissing-Mering sprach stellvertretend für alle Institutionen, die mit großzügigen Spenden die Realisierung des attraktiven Spielgeländes ermöglichten. Der ursprüngliche Kostenvoranschlag von rund 106000 Euro konnte durch den Einsatz vieler uneigennützige Helfer auf rund die Hälfte der Kosten reduziert werden.

Von einem kleinen Garten Eden sprach Pater Gerhard Sievers, als er jeden Winkel des Spielgeländes, auch das Hochbeet mit den angepflanzten Kräutern, die Wiese und die Terrasse und den Wasserspielplatz segnete. Dann aber war bei den jungen Besuchern kein Halten mehr.

Sobald das Absperrband zerschnitten war, nahmen sie den Wasserspielplatz ein und pumpten was das Zeug hielt. Dass beim abschließenden Entenrennen das Plastikschwimmtier von Franz Brauchle von der ausführenden Firma Heisserer gewann, wunderte niemanden. Schließlich war er der Planer der attraktiven Wasserstrecke mit ihren Rohren und Becken.

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