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Weihnachten: Wahres Glück kann man nicht einpacken

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
24.12.2019

An Weihnachten verschenken wir keine Gegenstände. Eigentlich geht es nämlich um unvergessliche Erinnerungen. Zumindest sollte das so sein.

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Pakete und Gutscheine. Im Jahr für Jahr weiter ausartenden Geschenkewahn vergessen wir aber häufig, worauf es eigentlich ankommt. In Wahrheit verschenken wir keine Gegenstände, sondern unvergessliche Erinnerungen.

Nicht Geschenke, sondern tolle Momente bleiben im Kopf

Markus Hupfauer, Liane Peterson, Iris Schlosser und Paul Pöller zeigen uns das mit den Erzählungen über ihre schönsten Präsente sehr eindrücklich. Hupfauer hat keine Bindung zu den beiden Skiern, mit denen er den Berg herunterfährt, sondern zu seinen Lieben, mit denen er in den Alpen viele besondere Stunden verbracht hat. Pöller denkt bei seinem Tretmobil zurück an eine Kindheit im Allgäu, in der er nichts hatte und dennoch wahnsinnig glücklich war.

Heute Abend werden wir Bescherung feiern. Unter dem Christbaum liegen dann ganz sicher Pakete und der ein oder andere Gutschein. Lassen Sie uns dabei nicht vergessen: Die Zeit mit Menschen, die uns am Herzen liegen, ist unbezahlbar. Paul Pöller brauchte als Kind nicht einmal ein beheiztes Zimmer, um glücklich zu sein. Und wir brauchen dafür keinen Gegenstand dieser Welt, sondern nur ein Gefühl der Geborgenheit. Mögen es heute viele spüren.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Weihnachtsgeschenke, die für immer bleiben

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