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Neuwahlen

27.05.2015

Weizenclub Schmiechen prostet sich weiterhin zu

Der neue Vorstand des Weizenclubs: (von links) Anton Schmid, Norbert Metz, Silvia Kienle, Anton Hochenadl, Franz Berchtold und Wolfgang Schneider.
Bild: Gudrun Kölz

Verein kann doch noch einen Vorstand aufstellen. Anton Schmid verspricht, in drei Jahren Vereinsjubiläum zu feiern

Ähnlich wie beim TSV stand auch der Weizenclub in Schmiechen kurz vor dem Aus. Bei der Jahreshauptversammlung Ende März 2015 musste der gesellige Verein ebenfalls sämtliche Vorstandsämter neu besetzen, und es lagen kurz vor der Versammlung keine eindeutigen Kandidaturvorschläge vor. Auf der Sitzung erklärte sich jedoch der bis dahin als Zweiter Vorsitzende agierende Anton Schmid bereit, das Amt des Vereinsvorsitzenden zu übernehmen. „Es wäre sehr schade gewesen, wenn der Verein jetzt hätte aufgelöst werden müssen“, sagte er. „Wir feiern in drei Jahren unser 40-jähriges Bestehen“, fügt er hinzu.

Nachdem ein Mann an der Spitze gefunden war, waren auch die übrigen Vorstandsämter rasch besetzt. Die Stellvertretung hat Silvia Kienle übernommen. Dritter Vorsitzender wurde Norbert Metz. Als Kassier wurde Anton Hochenadl gewählt und das Amt des Zweiten Kassiers wurde von Wolfgang Schneider besetzt. Das Schriftführeramt übernahm Franz Berchtold. Laut Anton Schmid braucht der Verein Zeit, sich wieder zu fangen. In den vergangenen Jahren haben laut Schmid kaum noch Treffen der Mitglieder stattgefunden und 2014 ist sogar die Weihnachtsfeier ausgefallen. Der Verein war am Einschlafen. „Jetzt geben wir wieder Gas und in ein paar Jahren, zum 40. Jubiläum, können wir dann die Früchte unserer Arbeit ernten“, so der Vorsitzende auf dem 398. Weizenabend, dem ersten Treffen der Mitglieder seit den Neuwahlen.

Er sieht die Aufgaben des Vereines darin, die Gemeinschaft zu fördern. Dazu hat er für dieses Jahr unter anderem eine Fahrradtour zur Friedenau nach Mering geplant. Schmid versucht, die Mitglieder zu aktivieren: „Wenn wir alle miteinander gut arbeiten, können wir gemeinsam wieder schöne Feste feiern“, ist sein Credo. Während der Ruhephase des Vereines hat sich laut Schmid in der Vereinskasse eine hohe Summe angesammelt, die nun nach und nach für sinnvolle Zwecke verwendet werden soll. Der Verein plant dazu unter anderem, die Fahnenabordnung mit neuen Jacken auszustatten. 1000 Euro musste der Club vor Kurzem in den vereinseigenen Toilettenwagen investieren. Der starke Sturm im Mai hatte das Dach des Wagens abgerissen. (vina)

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