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15.03.2019

Wer will Merings neuer Bürgermeister werden?

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2020 bekommt Merings Rathaus einen neuen Chef. Doch wer könnte das sein?
Bild: Peter Stöbich (Archiv)

Opposition zollt Kandler Respekt für seine Entscheidung und so mancher wirft seinen Hut in den Ring

Mit der Entscheidung, 2020 nicht mehr zu kandidieren hat Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler so manchen überrascht. Und natürlich stellen sich alle die Frage, wer sein Nachfolger werden könnte. Interessenten für das Amt gibt es einige.

Oftmals heftig aneinander geragten ist der scheidende Bürgermeister mit dem CSU-Ortsvorsitzendem Florian Mayer. Angesichts des nahenden Abschieds stellt dieser jedoch fest: „Ich war die letzten fünf Jahre sein Stellvertreter. Es war nicht immer einfach. Aber ich konnte politisch viel von ihm lernen“. Dafür spricht Mayer nun seinen Dank aus und hofft auf eine vernünftige Zusammenarbeit bis zur Wahl in einem Jahr.

Aus seinem eigenen Interesse macht der CSU-Ortsvorsitzende kein Geheimnis. Er hatte bereits 2014 gegen den Amtsinhaber Kandler kandidiert und war in der Stichwahl nur knapp unterlegen. „Ich wäre damals gerne Bürgermeister geworden und das gilt auch für 2020 noch“, sagt er. Mit seinem Engagement als Bürgermeisterstellvertreter im Ehrenamt neben seiner hauptamtlichen Arbeit bei der Bank habe er gezeigt, „dass ich es kann und dass ich es auch will“. Von allen potenziellen Kandidaten in Mering habe er die meiste Erfahrung, sagt Mayer.

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Grünen-Fraktionssprecherin könnte sich vorstellen zu kandidieren

Überrascht von der Entscheidung Kandlers zeigte sich die Grünen-Fraktionssprecherin Petra von Thienen. „Ich hatte keine Anzeichen dafür gesehen“, sagt sie. Ihrer Ansicht nach hat Kandler für sich persönlich einen guten Zeitpunkt gewählt, um aufzuhören. „Er war lange Bürgermeister und er hat ja auch vieles bewirkt in Mering“, sagt sie. Bei den Grünen ist intern noch nicht über Personen gesprochen worden. In den vergangenen fünf Jahren ist Petra von Thienen als Fraktionssprecherin verstärkt im Vordergrund gestanden. Auf die Frage, ob sie sich eine Kandidatur vorstellen könnte, sagt sie: „Vorstellen kann man sich alles mögliche, ja!“ Sie geht davon aus, dass sich die Grünen in der Kandidatenfrage schon bald positionieren werden. Schon allein aus dem Grund, dass auch die SPD schon einen Favoriten benannt hat.

Auch hier steht die Nominierungsversammlung noch aus. Doch der SPD-Ortsverein hat sich bereits auf einen Kandidaten geeinigt. Es ist der 34-jährige Meringer Stefan Hummel, der in der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes die Geschäftsstelle leitet. Er steht bereits seit längerem mit Kandler in Kontakt. Der Ortsvorsitzende Christian Gerold sieht mit Hummel die Möglichkeit den Generationenwechsel im Rathaus zu vollziehen, den die SPD auch im Ortsverein schon begonnen hat. Ein Porträt des SPD-Kandidaten folgt in unserer Samstags-Ausgabe.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: „Mering: Bürgermeister Kandler tritt 2020 nicht mehr an“.

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