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Verkehr

03.10.2018

Wie gefährlich ist diese Kreuzung?

Der schwere Unfall zwischen Ried und Odelzhausen beschäftigt weiter unsere Leser.
Bild: Bernhard Weizenegger

Nach dem Unfall zwischen Ried und Odelzhausen diskutieren unsere Leser.

Auch fast eine Woche nach dem schrecklichen Unfall an einer Kreuzung der Staatsstraße 2052 von Ried richtung Odelzhausen, bei dem eine junge Frau schwer verletzt wurde, reißen die Diskussionen um den viel befahrenen Streckenabschnitt nicht ab. Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer eines Kleintransporters das Stoppschild missachtet und der Frau die Vorfahrt genommen. Der Zustand der 21-Jährigen ist immer noch lebensbedrohlich.

Auf Facebook diskutierten in den vergangenen Tagen viele Leser, die selbst die Staatsstraße nutzen, über deren Gefahrenpotenzial. Ramona Oswald, die in Eismannsberg wohnt, fand sich selbst schon in gefährlichen Situationen an der Kreuzung wieder, an der am Freitag der Unfall passierte. Dort werde ständig überholt, obwohl man abbiegen oder auf die Straße auffahren wolle, so Oswald. Ein zweiter Nutzer betont, dass die Gefahr vor allem durch den Berufsverkehr entstehe. Viele Pendler nutzen die Autobahnauffahrt in Odelzhausen, um täglich nach München zu fahren. „Ein Wahnsinn, was da los ist“, schreibt er.

Auch Katja Hohmann aus Baindlkirch erlebt im Berufsverkehr immer wieder gefährliche Momente in der Gegenrichtung von Odelzhausen nach Ried, beim Abbiegen nach Baindlkirch. „Diese Situation gibt es täglich und deshalb muss diese Kreuzung entschärft werden!“, verlangt sie. Ein weiterer Nutzer spricht sich in der Diskussion gegen einen Ausbau der Staatsstraße aus. Wenn jeder so fahre, wie vorgeschrieben, dann müsse man nichts ändern. Dazu könne der Wald unberührt bleiben. Rieds Bürgermeister Erwin Gerstlacher stellte im Gespräch mit unserer Zeitung in Aussicht, dass man „grundlegend über die Staatsstraße 2052 reden müsse.“ Auf Nachfrage erklärte der Abteilungsleiter des staatlichen Bauamts Christoph Eichstadt, dass die Kreuzung kein Unfallschwerpunkt sei. Das bestätigte auch Polizeichef Alexander Wagenpfeil. Allerdings räumte Eichstadt ein, dass die Straße nach heutigen Standards so nicht mehr gebaut würde. Abbiegespuren und andere Maßnahmen, um die Kreuzung aufzuweiten, wären heutzutage Standard. (maikö)

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