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Volleyball

20.11.2017

Wieder auf dem Hosenboden gelandet

Wenig lief bei den Friedbergern zusammen. Sie landeten gegen den Aufsteiger Oelsnitz symbolisch auf dem Hosenboden so wie hier Fabian Gumpp, Michael Stöcker und Zuspieler Michael Hurler.
Bild: Peter Kleist

Der TSV Friedberg sieht gegen den starken Aufsteiger Oelsnitz letztlich kein Land. Dafür siegt die „Zweite“.

Die Friedberger Drittliga-Volleyballer bekamen im Heimspiel gegen den Aufsteiger VSV Oelsnitz deutlich die Grenzen aufgezeigt. Die Friedberger mussten sich mit 0:3 Sätzen geschlagen geben.

Im vierten Heimspiel der Volleyballer des TSV Friedberg war diesmal der starke Aufsteiger vom VSV Oelsnitz, der Tabellendritte, zu Gast. TSV-Trainer Hannes Müllegger forderte von seinen Männern sechs Punkte in den verbleibenden vier Partien vor der Winterpause. Diese sollten am besten so früh wie möglich erspielt werden.

Im ersten Satz sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams konnten beinahe im Gleichschritt punkten, allerdings war die Partie von vielen Aufschlagfehlern auf beiden Seiten geprägt. Bis zum 13:13 hielten die Friedberger diesen Rhythmus bei, dann zogen die Gäste an. Schwächen in der Annahme sorgten für einen 13:17-Rückstand seitens des TSV. Auch nach einer Auszeit fanden die Hausherren nicht mehr zurück ins Spiel. Viele unnötige Individualfehler erschwerten den Spielaufbau und so verlor Friedberg den ersten Satz mit 20:25.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich dasselbe Bild. Beide Mannschaften spielten konzentriert und verwerteten ihre Chancen – Friedberg vor allem durch Fabian Gumpp und Michi Stöcker. Die Partie blieb spannend. Erst kurz vor Schluss setzten sich die Gäste mit drei Punkten ab, und behaupteten selbst nach zwei Auszeiten von Müllegger diese Führung. Am Ende war es ein Aufschlagfehler der Friedberger, der den Satz mit 25:22 zugunsten der Gäste ausgehen ließ.

Im letzten Satz des Nachmittags startete der TSV nervös und lag schnell mit 0:3 zurück. Nach einer Auszeit konnten die Hausherren aber zum 8:8 ausgleichen. Von dem Moment an wechselte die Führung immer hin und her. Allerdings waren es weiter die Gäste, die in den entscheidenden Situationen cleverer auftraten. Und so führte Oelsnitz kurz vor Schluss mit 21:19. Auch eine letzte Auszeit von Trainer Müllegger half nichts und so mussten die Friedberger sich am Ende deutlich mit 19:25 geschlagen geben.

Nach dieser verdienten 0:3-Niederlage richtet sich der Blick der Friedberger nach unten. Die Abstiegsplätze sind nun nur noch zwei Punkte entfernt, und die kommenden Aufgaben sind alles andere als leicht. Am nächsten Wochenende sind die Friedberger zu Gast in Marktredwitz, bevor sie sich dann mit zwei Heimspielen gegen Gotha und Dresden in die Winterpause verabschieden. „Wir haben heute in den entscheidenden Situationen viel zu wenig Druck gemacht und konnten so Oelsnitz nicht in Bedrängnis bringen. Ab sofort müssen wir einfach alles geben, egal ob im Training oder am Spieltag“, so Libero Christian Hurler.

Friedberg Ja. Birkholz, Ju. Birkholz, Eichhorn, Erhardt, Gumpp, C. Hurler, M. Hurler, Kaiser, Oehler, Sauerstein, Steffan, Stöcker

TSVFriedberg II Am Ende dieses Samstagnachmittags stand die pure Freude in den Gesichtern der Bayernligavolleyballer des TSV Friedberg. Der soeben errungene 3:0-Sieg (25:19, 25:19, 25:19) beim TuS Fürstenfeldbruck war hart erkämpft. Aufgrund großer Verletzungssorgen wurde mit Ralf Weggenmann ein Routinier aus der dritten Mannschaft reaktiviert. Der ehemalige Zweitligalibero der Friedberger war sogleich eine wichtige Stütze im jungen Friedberger Team. Eine konstant gute Annahme konnte von Zuspieler Peter Wörner klug verteilt werden. Allen voran Stefan Böck avancierte zum Punktegaranten. (joy)

Friedberg T. Bajusz, S. Böck, M. Czap, J. Fröhlich, D. Heintz, M. Schreiber, R. Weggenmann, P. Wörner

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