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Bezirksliga Süd

16.04.2018

Wieder eine Nullnummer

Wenig spielerische Klasse wurde den Zuschauern beim Aufeinandertreffen des Kissinger SC (rechts Lukas Genitheim) und des BSK Olympia Neugablonz (links Christoph Sax) geboten. Die Partie endete dann auch torlos 0:0 unentschieden.
Bild: Kolbert

Auch im Heimspiel gegen Olympia Neugablonz gelingt dem Kissinger SC kein Treffer. Platz zwei rückt so in immer weitere Ferne.

Das Duell des „Lehrmeisters“ gegen den „Lehrling“ auf dem Trainerstuhl fand keinen Sieger. Auf der Seite des BSK Olympia Neugablonz stand mit Trainer Günter Bayer ein unglaublich routinierter Fußballlehrer, auf der anderen beim Kissinger SC der noch relativ junge David Bulik. Für die Kissinger war das 0:0 nun schon das zweite torlose Remis nacheinander.

Über die neunzig Minuten betrachtet, dürfte man keine der beiden Mannschaften als Konkurrenten im Rennen um den zweiten Tabellenplatz, der ja zur Aufstiegsrelegation berechtigt, sehen. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aus Neugablonz mehr vom Spiel, im zweiten Abschnitt der gastgebende Kissinger SC. Wobei wirkliche Torchancen auf beiden Seiten eigentlich nicht vorhanden waren, sieht man von der tollen Möglichkeit für den Neugablonzer Benjamin Maier einmal ab, der in der 66. Minute Kissings Torhüter Daniel Sedlmeir zu einer Glanzparade zwang.

Der BSK Olympia Neugablonz begann druckvoll und Kissing sah sich in die Defensive gedrängt, was der größeren Aggressivität der Neugablonzer geschuldet war. Dies geschah aber meist im sportlichen Bereich, verwunderlich war die Vielzahl der meist übertriebenen Gelben Karten, die Schiedsrichter Marco Röthlein vor den Augen eines Beobachters verteilte. Dennoch war er ein sicherer Spielleiter. Neugablonzer Torabschlüsse waren ausschließlich Benjamin Maier zuzuschreiben. Sein Kopfball in der 19. Minute ging weit drüber, sein Weitschuss nur eine Zeigerumdrehung später kam dem Ziel schon deutlich näher.

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Die beste KSC-Chance entsprang einem wirklich guten Angriff. Springer spielte über links auf Genitheim, dessen Flanke legte Franko Berglmeir per Kopf auf Dominik Pöhlmann ab und dessen Volleyschuss wurde gerade noch abgeblockt – man schrieb schon die 44. Minute. Das war die große Chance für den KSC, in Führung zu gehen.

Kissing steigerte sich zwar in der zweiten Halbzeit, Torgefahr strahlte man zum Leidwesen der Kissinger Fans nicht gerade aus. Und hätte nicht Daniel Sedlmeir gegen Benjamin Maier eben die eine Glanzparade ausgepackt, wäre das Spiel für den KSC wohl gelaufen gewesen. Alle weiteren Versuche, einen Treffer zu erzielen, scheiterten auf beiden Seiten, symptomatisch der Freistoß vom ansonsten auffälligen Alexander Weber. Dessen Versuch aus rund 20 Metern musste Sedlmeier lange hinterherlaufen. Somit endete die Partie mit einem für beide Seiten gerechten Unentschieden.

Kissinger SC Sedlmeir, Graf, Genitheim, Wrba, Cena, Berglmeir, Ganibegovic, Lang, Mader, Springer, Pöhlmann – Tore Fehlanzeige – Schiedsrichter Marco Röthlein – Zuschauer 75

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