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Radball

19.12.2017

Wieder kommt der k.O. in der ersten Runde

Wieder einmal kam für die beiden Kissinger Radballer Thomas Kieferle (links) und Martin Egarter (rechts, gelbe Trikots) in der Vorrunde des Deutschlandpokals das Aus.
Bild: Wolfgang Tippner 

Die beiden Kissinger Thomas Kieferle und Martin Egarter scheiden im Deutschlandpokal aus. Eine Niederlage im letzten Spiel macht die Hoffnungen der RSV-Sportler zunichte.

Wenn es einen Radball-Wettbewerb gibt, der den beiden Kissingern Thomas Kieferle und Martin Egarter überhaupt nicht liegt, so ist es der Bundespokal. Noch nie kamen sie dabei über die Vorrunde hinaus. Bei diesem Wettbewerb treffen sie naturgemäß auf die starken Württemberger und da muss alles passen, will man weiterkommen. Ein besonderer Druck kommt auch aus dem National-Kader – hier wäre ein Weiterkommen Pflicht. Doch auch in diesem Jahr konnten die beiden dem „Fluch des Scheiterns“ nicht entgehen.

Kissing– Bolanden 4:2 Aus der 2. Bundesliga Mitte kommt Bolanden, alte Bekannte aus dem Nachwuchs-Kader. Kissing übernahm bald das Geschehen, führte zur Halbzeit 2:1 und zog das Spiel bis zum Ende durch. Endstand 4:2 für Kissing.

Kissing– Denkendorf I 3:5 Schon folgte der erste Dämpfer. Kissing begann stark, traf mehrfach die Pfosten und versäumte so eine mögliche klare Führung. Die Seiten wurden beim Stand von 2:2 gewechselt. In der zweiten Halbzeit fing sich Kissing einen Konter zum 2:3 ein, dem ein weiterer zum 2:4 folgte. Nach dem Anschlusstreffer besiegelte ein weiterer Konter die 3:5-Niederlage.

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Kissing– Denkendorf II 4:3 Die Niederlage gegen Denkendorf I beflügelte Kissing. Mit einigen Geplänkeln versuchte Denkendorf, die beiden Kissinger nervös zu machen. Aber Kieferle und Egarter zogen ihr Spiel durch, verpassten es aber wieder, etwas für das Torverhältnis zu tun.

Da Denkendorf II gegen ihre „Erste“ gewonnen hatte, lagen nun drei Mannschaften punktgleich an der Spitze.

Kissing– Gärtringen III 6:5 Gärtringen III bekam gegen Denkendorf I eine 0:10-Klatsche und vielleicht nahmen die Kissinger dieses junge Team nicht richtig ernst. Denn die entwischten den Kissingern ein ums andere Mal und führten bald mit 2:0. Dann zog Kissing an, glich aus und zog auf 4:2 davon. Dann das 4:3 und 5:3, doch die Gärtringer ließen bis zum 6:5 nicht locker.

Die beiden Denkendorfer Teams spielten in der Zwischenzeit jeweils 4:4-Unentschieden und so stand das Tor zum Halbfinale für Kissing weit offen. Gegen Gärtringen II, das bis dato nur einen Punkt errungen hatte, hätte ein Sieg gereicht und man wäre „durch“ gewesen.

Kissing – Gärtringen II 5:8 Doch es kam ganz anders. Kissing begann sicher, erzielte das 1:0, schnappte aber gleich per Konter das 1:1. Kissing konnte sich nicht befreien, hatte mit der Gegenwehr der Gärtringer zu kämpfen und lag zur Pause mit 3:4 hinten. Dann kamen die schwarzen drei Minuten für Kissing, denn Gärtringen zog auf 8:3 davon. Das Spiel war gelaufen, die Treffer zum 5:8-Endstand waren nur mehr Ergebniskosmetik.

Der Einzug ins Halbfinale des Deutschlandpokals war damit dahin, die beiden Kissinger Radballer belegten hinter den Teams aus Denkendorf den dritten Platz und schieden einmal mehr in der Vorrunde aus. Damit wurde der RSV Kissing den „Fluch der ersten Runde“ nicht los.

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