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Friedberg

05.07.2019

Wieder schwerer Unfall auf A8 bei Friedberg

Am Freitagmorgen gegen 8.40 Uhr gab auf der A8 bei Friedberg in Richtung Stuttgart einen schweren Unfall. Zwischenzeitlich musste die Autobahn vollgesperrt werden.
Bild: Berufsfeuerwehr Augsburg

Am Freitag gab es auf der A8 bei Friedberg erneut einen schweren Unfall. Der Verkehr stand wegen einer Vollsperrung still, seit 10 Uhr ist die Strecke wieder frei.

Am Freitagmorgen ist es schon wieder zu einem schweren Unfall auf der A8 bei der Auffahrt Friedberg in Richtung Augsburg-Ost gekommen. Gegen 8.30 Uhr stießen ein VW Polo und ein Gefahrgut-Lkw beim Fahrbahnwechsel so heftig zusammen, dass das Auto herumgeschleudert wurde und auf dem Dach zum Liegen kam.

Um dem anderen Fahrzeug das Auffahren auf die Autobahn zu ermöglichen, hatte der 33-jährige Fahrer des Lkw von der rechten auf die mittlere Fahrspur gewechselt. Dabei schätzte er offenbar den Abstand zum VW Polo falsch ein, der ebenfalls auf der mittleren Spur unterwegs war. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Heck des Lkw-Anhängers und der rechten Fahrzeugfront des VW Polo, wodurch dieser gegen die Betonleitwand geschleudert wurde. Das Auto des 61-jährigen Fahrers überschlug sich dabei mehrmals.

Vollsperrung und langer Stau auf A8 bei Friedberg nach Unfall

Die Einsatzkräfte vor Ort forderten einen Rettungshubschrauber an. Der Fahrer des VW Polo erlitt starke Prellungen und Schürfwunden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. An der Unfallstelle hatte sich zwischenzeitlich nach einer Vollsperrung zwischen Friedberg und Augsburg-Ost in Fahrtrichtung Stuttgart ein langer Stau gebildet. Die Ausweichstrecken waren so voll, dass die Autobahnpolizei davon abriet, die A8 zu verlassen. Die Vollsperrung wurde nach 45 Minuten aufgehoben, der Verkehr floss anschließend wieder normal.

Schon am Donnerstag Unfall auf A8 bei Friedberg

Bereits am Donnerstagmorgen war die A8 nahezu genau an der selben Stelle nach einem Zusammenprall eines Sattelzuges mit einem Lkw vollgesperrt gewesen, beide Fahrer hatten ins Krankenhaus gemusst. (tril)

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08.07.2019

Es gibt keine straßenverkehrsrechtliche Pflicht , in die Autobahn einfahrende Fahrzeuge "die Spur freizumachen" !
Das einfahrende Fahrzeug hat vielmehr die Pflicht ,
ggfs auch zu bremsen und zum Stehen zu kommen , bis sich einr Einfahr-Gelegenheit ergibt .
Tatsache ist aber auch ,daß diese Verkehrsregel heutzutage nur noch den Wenigsten bekannt ist und kaum befolgt wird . Die Zufahrt wird vimehr "erzwungen" .

Der Spurwechsler ist immer derjenige , der eine Gefahrenquelle erzeugt und daher besonders achtsam zu sein hat . Hier hst der LKW-Fahrer den Unfall zu verantworten .

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05.07.2019

Ist an der Stelle nicht sowieso ne Geschwindigkeitsbeschränkung?

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05.07.2019

Genau. Wenn der Polofahrer z.B. mit 250 km/h unterwegs gewesen wäre hätte der LKW das Auto nicht erwischt. Mit hoher Geschwindigkeit wird das Unfallrisiko deutlicher gesenk. Genau so ist das.

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05.07.2019

Bestimmt heißt es jetzt wieder "Unfallursache ist nicht angepasste Geschwindigkeit". Schuld ist natürlich der Polo-Fahrer und nicht der rücksichtslos ausscherende Lkw.

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08.07.2019

Das wird sich wohl nie aufklären lassen, wer letztendlich der Unfallverursacher war, ein zu schneller Autofahrer oder ein rücksichtsloser LKW-Lenker. Kenne die Strecke sehr, sehr gut und vermeide sie wo es nur geht, denn die penetrante Raserei ist lebensgefährlich. Darum Geschwindigkeitsbegrenzug auf strikte 130 km/h und knipsen bis die Kamera glüht!

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