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Kirche

15.03.2011

„Wir müssen das, was wir haben, solidarisch teilen“

Mit Texten, Liedern und Gebeten gestalteten Andrea Gail, Marianne Asam, Christiane Haack, Henny Bayr und Rosi Mahl (von links) vor Symbolen den Weltgebetstag der Frauen.
Bild: Foto: Stöckner

Weltgebetstag der Frauen in Adelzhausen

Adelzhausen-Heretshausen Jährlich wird am ersten Freitag im März der Weltgebetstag der Frauen in über 170 Ländern gefeiert. Der erste Weltgebetstag fand am 4. März 1927 statt. Lieder und Gebete des Gottesdienstes werden in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet, 2011 von Frauen aus Chile.

Der Pfarrgemeinderat aus Heretshausen (Gemeinde Adelzhausen) führt seit vielen Jahren diesen Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Elisabeth in Adelzhausen durch. Das Motto des Weltgebetstages lautet in diesem Kontext: „Wie viele Brote habt ihr?“. Chiles Einwohner hatten im vergangenen Jahr besonders zu leiden: die Erdbebenkatastrophe im Februar, die spektakuläre Rettung der 33 verschütteten Bergleute im Oktober, Hungerstreik der arbeitslosen Frauen aus der Stadt Lota im November.

Die Besucher in der Pfarrkirche in Adelzhausen hörten von den Frauen aus Heretshausen von der landschaftlichen Schönheit Chiles mit fruchtbaren Böden, aber auch von der ungleichen Verteilung der Güter und der wachsenden materiellen Gier. „Wir müssen das, was wir haben, solidarisch teilen, damit alle Menschen gut miteinander leben können“, hieß die Zielsetzung.

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Relativ wenig Resonanz

Nach dem Gottesdienst in St. Elisabeth gab es im Pfarrsaal einen Imbiss und einen Diavortrag. Obwohl der Weltgebetstag gut organisiert war, stieß er auf relativ wenig Resonanz, so Mitorganisatorin Irene Altmann aus Heretshausen. (k.s)

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