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Landesliga

04.08.2018

„Wir müssen schnell einen Stopp reinhauen!“

Manuel Utz (Nummer 23) und die Meringer Fußballer wollen nach vier Niederlagen hintereinander in Ichenhausen die Trendwende zum Besseren einleiten. Leicht wird es nicht – und am Mittwoch muss der MSV zudem im Pokal noch einmal nach Ichenhausen.
Bild: Peter Kleist

Nach vier Niederlagen in Serie steht Mering schon gewaltig unter Druck. In Ichenhausen hofft Trainer Gerhard Kitzler auf die Trendwende. 

Nein, es läuft momentan absolut nicht beim SV Mering, der sich in dieser Landesliga-Spiel doch einiges vorgenommen hatte. Fünf Spiele sind absolviert, ganze drei Punkte hat der MSV bislang auf dem Konto und auf Platz 14 wollten die Verantwortlichen ihr Team sicher nicht sehen.

Und so gibt auch Trainer Gerhard Kitzler vor dem Spiel am Sonntag um 15 Uhr beim SC Ichenhausen eine klare Losung aus: Es muss besser werden. „Wir müssen schleunigst einen Stopp reinhauen und zwar mit allem, was wir haben“, so der 62 Jahre alte Ex-Profi. Der beschreibt die momentane Situation als „absolut nicht rosig“ und gibt sich auch keinen Illusionen hin. „Wir stecken mitten im Abstiegskampf und das hatte ich wirklich nicht erwartet. Da hätte ich eher zu Beginn der vergangenen Saison damit gerechnet, dass wir anfangs solche Probleme haben“, meinte Kitzler. Der führt seinen Spielern auch das mahnende Beispiel TSV Aindling vor Augen. Auch Aindling hatte in der letzten Saison laut Kitzler „eigentlich keine schlechte Mannschaft, rutschte dann aber aus verschiedenen Gründen hinten rein und stieg schließlich ab.“

Und dieses Horrorszenario will man beim MSV unbedingt vermeiden und am Sonntag nach Möglichkeit die Trendwende zum Besseren einleiten. Was dem MSV-Trainerduo Gerhard Kitzler und Christian Cappek Hoffnung macht, war die zweite Halbzeit beim 2:3 am Mittwoch gegen den BCF Wolfrathausen. „Da hat die Mannschaft wirklich Moral bewiesen und sich nach einem 0:3-Rückstand noch einmal richtig reingehängt – daran wollen und müssen wir anknüpfen“, forderte der Trainer.

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Was den Meringern auch Mut zusprechen sollte, ist die Tatsache, dass „wir bislang von keinem Gegner hergespielt wurden“, wie es Kitzler formulierte. „Was wir machen, sind einfach zu viele einfache Fehler im Defensivverhalten und die gilt es, dringend abzustellen. Es hapert nur an Kleinigkeiten, die aber bei uns bislang immer fatale Folgen hatten“, so der Coach. An der Einstellung mangele es den Meringern nicht, was fehlt, ist einfach ein Erfolgserlebnis – und da wäre es auch einmal hilfreich, wenn man nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen müsste.

Personell wird Merings Trainerduo wohl dem Kader vertrauen, der auch schon am Mittwoch im Einsatz war. Dicke Fragezeichen stehen noch hinter Bajram Gocevic und Torhüter Adrian Wolf, der zuletzt werden einer Gehirnerschütterung, die er sich im Spiel gegen Kempten zugezogen hatte, pausieren musste.

Nicht besonders glücklich sind die Meringer, dass sie sich schon am Mittwoch, 8. August, wieder auf den Weg nach Ichenhausen machen müssen – dann aber in der 1. Runde des Toto-Pokals auf bayerischer Ebene. „Das ist natürlich unglücklich, aber das passt zur momentanen Situation bei uns – es läuft einfach nicht“, so Kitzler. Der misst aber dem Punktspiel am Sonntag ganz klar die größere Bedeutung zu. „Wir würden zwar gerne auch im Pokal weiter kommen, aber für uns zählen jetzt erst einmal die Punkte, um da unten raus zu kommen“, meinte der Trainer.

Die Meringer fahren mit einem Bus nach Ichenhausen und der fährt am Sonntag um 12 Uhr am MSV-Sportgelände ab.

Weiteren spielen Memmingen I – Geretsried, Wolfratshausen – Landsberg, Kempten – Gilching, Illertissen II – Neuburg (alle Samstag, 14 Uhr); Olching – Garmisch (Samstag, 14.30 Uhr); Oberweikertshofen – Egg (Samstag, 16 Uhr); Türkspor – Kaufbeuren, Aystetten – Gundelfingen (beide Sonntag, 15 Uhr).

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