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Mering

18.10.2020

Wird die Friedenaustraße in Mering nach dem Umbau schmaler?

Die Erschließung des Gewerbeparks an der Friedenaustraße in Mering gerät etwas ins Stocken.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archivfoto)

Plus Die Friedenaustraße in Mering wird auf Höhe des Gewerbeparks erneuert. Im Bauausschuss wurde nun darüber diskutiert, ob die neue Fahrbahn auch breit genug ist.

Für UWG-Marktgemeinderat Peter Ludwig war ganz klar: "Die Straße wird doch eindeutig schmäler als vorher." Er habe das nachgemessen und komme auf eine Breite von 5,40 Meter. Sein Ratskollege Erich Lutz ( CSU) stimmte dem zu. "Wenn wir hier nicht einschreiten, bekommen wir das gleiche Problem wie an der Tunnelstraße."

Dort wurde die Straße nach der Erneuerung der Fahrbahndecke um einige Zentimeter schmäler gebaut. Die Kommune hatte, um einen reibungslosen Gegenverkehr zu ermöglichen, sich dazu entschieden mit Rasengittersteinen die Bankette zu stabilisieren.

"So einen Zustand wollen wir an einer neuen Straße, die dann auch noch zu unserem Gewerbegebiet führt auf keinen Fall", legte CSU-Fraktionssprecher Georg Resch nach. "Wir machen uns doch vollkommen lächerlich, wenn der Gehweg breiter ist als die Straße." Die Straße musste deshalb erneuert werden, weil die gesamten Erschließungsleitungen für den Gewerbepark neu verlegt werden.

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Erschließungsarbeiten für Meringer Gewerbepark laufen nicht optimal

Bürgermeister Florian Mayer erklärte noch in der Sitzung: "Diese Arbeiten beaufsichtigt die KFB-Baumanagement GmbH, die mit der Vermarktung, Erschließung und dem Grundstücksverkauf des Gewerbeparks beauftragt wurde." Dennoch habe das Marktbauamt immer wieder kontrolliert und Mängel angemahnt. "Wir sind in ständigem Kontakt", erklärt Florian Mayer im Gespräch mit unserer Redaktion. Er gibt zu, dass die Erschließungsarbeiten für den neuen Gewerbepark "nicht optimal" laufen. Als möglichen Grund nennt er die räumliche Distanz der KFB, deren Sitz in Reuth in der Nähe von Bayreuth ist. "Sonst lief mit dem Verkauf und der Vermarktung alles wunderbar", sagt Mayer. Nur leider dauern die Arbeiten für die Erschließung des Gewerbegebiets ungewöhnlich lang.

Marktbaumeiter Armin Lichtenstern habe sich nochmals mit dem zuständigen Ingenieurbüro in Verbindung gesetzt. "Uns wurde bestätigt, dass die Friedenaustraße in diesem Bereich eine Bestandsbreite von 5,40 bis 6,10 Meter hatte", erklärt Mayer. Diese Maße seien auch für die Sanierung der Oberfläche beibehalten worden. "Statt enger, wird die Friedenaustraße auf einer Länge von 60 Metern sogar auf 6,50 Meter verbreitert", informiert der Meringer Bürgermeister.

Der Eindruck, dass die Straße etwas enger werde, könne deshalb entstehen, vermutet Mayer, weil seitlich an die Straße nun der Geh- und Radweg gebaut wurde. "Der ist sehr breit, aber auch das entspricht den von den Planern vorgesehenen Breite", betont er.

Die Verkehrsinsel ist für die Meringer Landwirte kein Problem

Mayer ging auch auf die Anmerkung von Peter Ludwig ein, dass die geplante Verkehrsinsel im Bereich der Einmündung der Friedenaustraße zur Staatsstraße 2380 für den landwirtschaftlichen Verkehr problematisch sei. "Wir können unmöglich in den Mittleren Weg zu unseren Feldern fahren, vor allem mit einem Mähdrescher", sagte Peter Ludwig in der Bauausschusssitzung.

"Es gab einen Ortstermin mit den Landwirten Martin Scherer und Johann Wurm, die gemeinsam mit den Planern und dem Marktbaumeister die notwendigen Änderungen für die Verkehrsinsel besprochen haben", so Mayer. Die Zufahrt zum Mittleren Weg sei auch für große Landmaschinen passierbar, weil die Insel auf drei Zentimeter abgeflacht worden sei.

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