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Wird es jemals was mit dem Jugendzentrum in Friedberg?

Kommentar Von Ute Krogull
20.11.2020

Plus Das Thema Jugendzentrum beschäftigt die Stadt Friedberg seit Generationen. Werden die heutigen Kinder es noch erleben dürfen, bevor sie Eltern sind?

Als ich vor fast 30 Jahren Praktikantin bei der Friedberger Allgemeinen war, durfte ich über das Thema Jugendzentrum schreiben. Damals war ich jung, naiv und hoffnungsvoll, dass es bald eröffnen würde. Als ich vor ein paar Jahren als stellvertretende Redaktionsleiterin nach Friedberg zurückkehrte, gab es nichts als ein paar enge Räume in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung. Gerne würde ich über die Eröffnung eines zeitgemäßen (sagt man noch coolen?) Juzes schreiben. Dazu müsste es eröffnen, bevor ich in Rente bin.

Jugendliche sagen immer wieder, dass ihnen Treffpunkte fehlen, für den Jugendrat hat das Jugendzentrum ganz hohe Priorität. Mit Stadträten versuche ich zu wetten, ob es vor der nächsten Kommunalwahl wenigstens einen Spatenstich gibt. Es mag keiner mithalten, obwohl sich mittlerweile alle Parteien das Thema auf die Fahnen geschrieben und einige Politiker, darunter auch Bürgermeister Roland Eichmann, schon Standorte im Auge haben.

Stadtrat muss für Friedberger Jugendzentrum an einem Strang ziehen

Eine Umfrage soll nun Klarheit bringen, welche Treffpunkte jungen Leuten wichtig sind - in der Kernstadt ebenso wie in den Ortsteilen. Mag sein, dass keiner ein Juze will, doch das ist unwahrscheinlich. Wenn der Bedarf belegt ist, sollte der Stadtrat an einem Strang ziehen, damit eine Einrichtung entsteht, bevor die Teilnehmer der Umfrage selber Eltern sind. Dass solche Einigkeit und schnelle Vorgehensweise in Friedberg selten, aber möglich ist, hat das Thema Kindertagesstätten bewiesen.

Lesen Sie dazu: Umfrage bei Jugendlichen: Welche Treffpunkte wünschen sie sich?

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