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Friedberg

28.01.2020

Zum Jubiläum des Gymnasiums Friedberg gibt es ein „Best of 3“-Konzert

Langsam wird die Bigband der Schule jetzt bald kleiner, denn sieben Mitglieder verlassen das Gymnasium Friedberg nach dem Abitur.
Foto: Manuela Rieger

Schüler des Gymnasiums Friedberg haben viele Lieder für ein Konzert selber geschrieben. Abiturienten, Bigband und Singer-Songwriter bilden ein "Best of 3".

Damit die Veranstaltungen rund um das Jubiläum des Friedberger Gymnasiums nicht zu viele werden, haben die Verantwortlichen Musikpädagogen Stefan Immler und Wolfgang Raab die Konzerte der Abiturienten, der Bigband und der Singer-Songwriter zu einem „Best of 3“ zusammengelegt. Als Intro interpretierte Malaika Lermer gefühlvoll aus Les Miserables „On my own“ und „At last“ von Harry Warren.

Applaus für Pop-Musik am Friedberger Gymnasium

Dieses Mal zitierte Bandleader Raab seine Instrumentalisten nach Registern auf die Bühne und versprach dem Publikum Pop- und Rock-Musik. Er sollte nicht zu viel versprochen haben, nach jedem Song herzlicher Applaus. Nina Lacher prangerte in ihrem eigenen Song den Konsum und den Egoismus an, Nathalie Schneider wollte „niemals mehr alleine“ sein, das Lied komponierte Finn Klein. Melina Müller intonierte drei ungarische Tänze von Béla Bartók am Piano. Die drei jungen Frauen sind Abiturientinnen und werden dem Orchester und Chor fehlen, meinte Moderator Lars Hoffmann, der als Gitarrist ebenfalls das Gymnasium verlässt.

Vor der Pause musste sich auch das Publikum einbringen und die Buchstaben des Songs „YMCA“ nachbilden mit Händen und gestreckten Armen anzeigen. Solo-Darbietungen durch Gitarre, Posaune oder Saxofon illustrierten dem zahlreichen Publikum imposantes Instrumentalkönnen. Nach der Pause begann die Bigband schwungvoll mit Vehicle von James Patrick und Eye of tiger.


Nicht jeder Komponist des Gymnasiums interpretiert seine Stücke selbst, doch Sänger und Sängerinnen finden sich immer wieder bereit, Lieder vorzutragen. So stürzte sich Nathalie Schneider ins kalte Wasser und interpretierte einen Song von Thomas Wörl, den die Sängerin erst wenige Tage zuvor zu lesen bekommen hatte. Trotzdem gut gemeistert. Eingespielt wurde die Eigenkomposition von Raphael Christmann und sein Lied über das Skateboarden. Seine Leidenschaft dafür ließ ihn verunglücken und er konnte nicht anwesend sein. Und Julian Kast komponierte „(Un)holy Land“ von Adrian Schauder interpretiert, schade, er hätte auch ein Klavierstück vortragen können.

"Smoke on the water" überzeugt am Gymnasium in Friedberg

Bei „Smoke on the water“ demonstrierten die Instrumentalisten noch einmal die eindrucksvolle Kraft des großen Ensembles, das Klang-Ergebnis eines ganzen Jahres harter Probenarbeit füllte die Halle bis in den letzten Winkel. Auch dieses Jahr trauert Wolfgang Raab um 7 Abiturienten: Seine Hoffnung auf die Klassenwiederholung eines Schülers erfüllte sich nicht. „Viele Schülerinnen und Schüler umsorgen, beleuchten und beschallen Sie heute Abend“, scherzte Lars Hoffmann.

Die Veranstaltung wurde vom Arbeitskreis Catering der zwölften Klassen kulinarisch und vom AK Technik )Leitung Peter Spießl) bühnentechnisch begleitet wurden. Der Abiturient Lars Hoffmann führte launig durch den Abend. Weitere Besonderheit des Abends: Das P-Seminar Instrumentenbau von Dr. Wolfgang Hippmann präsentierte seine selbst gebauten Instrumente. Der abschließende Applaus – das Brot der Künstler – fiel verdientermaßen üppig aus.

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