1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Zwei Rekorde am Friedberger Berg

Halbmarathon

13.09.2016

Zwei Rekorde am Friedberger Berg

Copy%20of%20Halbmarathon%2016%20033.tif
2 Bilder
In diesem Jahr war die Zahl der Läufer beim Halbmarathon in Friedberg so hoch wie noch nie zuvor. Veranstalter Frank Büschel freut sich zudem, dass die Organisation völlig reibungslos verlief.
Bild: Peter Kleist

Die Veranstalter sind zufrieden. Die Bestzeit wird zwar wieder nicht geknackt, dafür ist die Teilnehmerzahl hoch wie nie. Für 2017 gibt es schon jetzt einen Spitzenwert.

Der Streckenrekord ist beim Halbmarathon in Friedberg wieder nicht gefallen. Er steht seit zehn Jahren bei 1:12,46 Stunden. Dafür gab es eine andere Bestmarke: 1208 Läufer gingen an den Start, so viele wie noch nie zuvor. Die Zahl der Anmeldungen lag mit 1350 zwar noch deutlich höher. Dass wirklich alle gemeldeten Läufer auch teilnehmen, kommt aber nie vor. Organisator Frank Büschel sagt, man könne im Vorfeld nur spekulieren, wie viele Sportler starten können – oder wollen. „Es soll tatsächlich Leute geben, die sich nur des attraktiven Starterpakets mit Funktionsshirt wegen anmelden“, berichtet er.

Auch abseits der Läuferzahlen ist Büschel mit dem Lauf sehr zufrieden. „Die Veranstaltung lief wie geschmiert. Das eingespielte Organisationsteam und die Sicherheitskräfte haben einen tollen Job gemacht“, freute er sich.

Einen vergleichsweise ruhigen Tag erlebten die Helfer des Roten Kreuzes. Trotz der Hitze war die Zahl der Behandlungen wegen Übermüdung oder Kreislaufproblemen unterdurchschnittlich. Die Verpflegung von Blasen an den Füßen sei da noch erwähnenswerter, heißt es.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nicht nur das Fazit der Veranstalter fällt erfreulich aus. Auch die Stimmung hat Büschel als gut empfunden und das auch von vielen Zuschauern und Teilnehmern bestätigt bekommen. Der Friedberger Halbmarathon sei der „beste Lauf, den es gibt“, steht in einer E-Mail, die die Veranstalter bekommen haben.

Bis zum Montagnachmittag ging keine einzige negative Rückmeldung ein. „Das gab es auch noch nie“, sagt Büschel. Positiv äußert sich auch Gerhard Frick, der Leiter der Offenen Behindertenarbeit in Friedberg. In diesem Jahr brachten sich Menschen mit Behinderung als Sportler und auch als ehrenamtliche Helfer ein. Aus Fricks Sicht ein gelungener Versuch. Das sieht auch Organisator Büschel so: „Die Zusammenarbeit mit der Offenen Behindertenarbeit war gewinnbringend und hat Spaß gemacht.“ Das Organisationsteam will die Abläufe gemeinsam mit Frick nachbesprechen und analysieren, auch über eine weitere Zusammenarbeit wird dann gesprochen. Die Veranstalter wollen bei ihrer Nachbesprechung auch nach Dingen Ausschau halten, die verbessert werden können. Größere Probleme seien aber nicht aufgefallen.

Auffällig ist dafür eine weitere Zahl: Einen Rekord gab es nämlich nicht nur beim Starterfeld 2016. Auch die Anmeldungen für die nächste Auflage sind schon jetzt so hoch wie noch nie zuvor zu diesem Zeitpunkt. Knapp 100 Sportler haben bereits angekündigt, im September 2017 den Friedberger Berg bezwingen zu wollen.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Fri_Finstral_03.tif
Architektur

Ausgezeichnete Gebäude

ad__web-mobil-starterpaket-099@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket