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Friedberg
13.01.2022

Friedberger Pfadfinder sammeln erneut hunderte Christbäume ein

In kleinen Teams schwärmten die Friedberger Pfadfinder aus.
Foto: Johanna Schmidt

Die Friedberger Pfadfinder sammeln unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln knapp 500 Weihnachtsbäume ein und verarbeiten sie zu Hackschnitzeln.

Nach einjähriger Covid-Pause haben die Friedberger Pfadfinderinnen und Pfadfinder dieses Jahr wieder ihre Christbaum-Rückholaktion durchgeführt. Wegen der Zwangspause hatten die Veranstalter mit deutlich weniger Bäumen gerechnet. Trotzdem meldeten sie am Sammeltag 470 angemeldete Bäume. Durch Mundpropaganda seien um die 20 „Spontanbäume“ von Freunden und Nachbarn hinzugekommen.

25 Helferinnen und Helfer trotzten der PSG und DPSG dem nasskalten Wetter mit warmer Kleidung, Warnwesten und Arbeitshandschuhen. Unterstützt wurden sie wieder durch neun Fahrzeuggespanne. Darunter waren vier Traktoren sowie ein Laster der Firma Ziegenaus. Alle versammelten sich morgens am Friedberger Volksfestplatz. Die Aktion fand unter 2G-Regeln statt, und es gab keinen traditionellen Anfangskreis, sondern dezentrale Arbeitseinweisungen des Vorstands. Die Helferinnen und Helfer gingen in kleinen Teams in den zugeteilten Sammelgebieten ans Werk. Dort fuhren die Fahrer der Traktoren anhand von Adresslisten die einzusammelnden Bäume an.

Die Pfadfinder in Friedberg sind routiniert im Umgang mit Christbäumen

„Wenn auch schon routiniert durch die Erfahrungen der letzten Jahre, was den Verkauf, die Planung sowie die Durchführung der Aktion betrifft, ist es doch immer wieder eine neue Herausforderung – gerade während einer Pandemie, durch die sich vieles verändert hat“, schreibt Pfadfinderin Johanna Schmidt. Anschließend wurde die nadelnde Fracht zum Abladen zum Bauernhof der Familie Gail nach Rederzhausen gebracht. Dort wartete bereits der Häcksler auf die Tannen. Diese wurden schließlich zu Hackschnitzeln verarbeitet. Den Häcksler hatte die Firma Gartentechnik Pfundmeir bereitgestellt.

Die Verantwortlichen von PSG und DPSG zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf und lobten die Ehrenamtlichen für ihre Unterstützung. Auch das Team des Begegnungscafés Divano erhielt Anerkennung für seine Mitarbeit: Es verkaufte dieses Jahr zum ersten Mal die Anmeldebändchen für die Bäume.

Die Bestellung per Internet erfreue sich großer Beliebtheit, berichten die Pfadfinder. So seien über die Hälfte der gesammelten Bäume per Mail angemeldet worden. Der Erlös kommt der Jugendarbeit zugute. (AZ)

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