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Friedberg
05.09.2022

"Peter und der Wolf" weckt das Interesse der Kinder für klassische Musik

"Peter und der Wolf" zog beim Friedberger Musiksommer 250 Mädchen und Buben in den Bann. Am Dirigentenpult stand Karl-Heinz Steffens, als Erzählerin fungierte Katharina Blaschke.
Foto: Christine Hornischer

Ein magisches Programm entführt beim Friedberger Musiksommer in die Welt des Märchens. Mit Katharina Blaschke kommt eine bekannte Erzählerin nach Friedberg.

"Peter und der Wolf" sorgte in der Rothenberghalle für tosenden Applaus. Das musikalische Märchen wurde von den internationalen Gastmusikerinnen und -musikern im Rahmen des Friedberger Musiksommers großartig interpretiert. Das Kinderkonzert von Sergej Prokofjew führte die 250 Mädchen und Buben - manchmal mit Eltern oder Oma und Opa – spielerisch in die Welt der klassischen Orchestermusik ein.

Kinder sind fasziniert von "Peter und der Wolf"

Mit ehrlicher und riesiger Begeisterung folgten die Mädchen und Buben gespannt der fantastischen Geschichte von dem kleinen Peter und dem grauen Wolf. Fast nebenbei lernten sie die Familien der Streichinstrumente und der Holz- und Blechbläser kennen. Durch die Korrelation der Personen oder Tiere mit den Instrumenten entstanden bunte und lebendige Bilder im Kopf. Karl-Heinz Steffens, der künstlerische Leiter des Musiksommers, erklärte eingangs die Instrumente und die dazugehörigen Personen oder Tiere. So bekommt der Held Peter seine Stimme durch die Geigen verliehen. Der hohe und heitere Klang beschreibt ihn als einen fröhlichen und abenteuerlustigen Jungen. "Immer, wenn ihr die Geigen hört, könnt ihr die Augen schließen und seht Peter auf der Wiese", erklärte Steffens.

Musiksommer Die Kinder machten eifrig mit, wenn Karl-Heinz Steffens sie bei "Peter und der Wolf" im Rahmen des Friedberger Musiksommers mit einbezog.
Foto: Christine Hornischer

Der Großvater erhält seine knarzende, knurrige Stimme vom Fagott. Die Gewehrschüsse der Jäger ertönen durch Paukenschläge, die ein Mädchen und ein Junge aus dem begeisterten Publikum übernahmen. Nur der kleine Alfred versteckte sich hinter seiner Oma. "Ein bisschen Respekt hat er schon, denn ich habe ihm zu Hause das Märchen, in dem auch der Wolf vorkommt, erzählt", meint seine Oma Monika Hofmann lachend. Die ehemalige Lehrerin kennt die Geschichte von "Peter und der Wolf" ganz genau, hat sie doch in ihrer Berufszeit das Stück zuhauf im Unterricht behandelt. "Die Kinder waren jedes Mal begeistert", freute sich Hofmann. Auch Mira und Ellen Schnitzler aus Hochzoll waren hin und weg. "Wir spielen selbst Klavier und Flöte", erzählten sie stolz. "Natürlich kennen sie das Märchen", sagte Mutter Silke, die die Bildsprache der Musik bei "Peter und der Wolf" schön und zugleich spannend fand.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Peter wohnt mit seinem Großvater am Rand eines Waldes. Dort, hinter einer Wiese, steht der Junge oft und beobachtet die Tiere, seine Freunde. Der Großvater ermahnt Peter, immer brav die Gartentür zu schließen, falls der Wolf aus dem Wald kommen sollte. Doch eines Tages beobachtet Peter, wie die Ente und der Vogel streiten - eine musikalische Kontroverse zwischen Oboe und Querflöte – und der graue Wolf die Ente frisst. Der mutige Junge zeigt keine Angst und fängt mit List und der Hilfe des Vogels den grausigen Vierbeiner.

Katharina Blaschke beim Friedberger Musiksommer

Zusammen mit den Jägern, dem Großvater, der Katze und dem Vogel bringt Peter den Wolf in den Zoo. "Welch ein Triumphzug das war", beschrieb Karl-Heinz Steffens - und alle Instrumente spielten zusammen. Und wenn man genau hinhörte, konnte man vernehmen, wie die Ente im Bauch des Wolfes leise quakte. Der Wolf hatte sie nämlich lebendig geschluckt.

Mit ihrer wandlungsfähigen und einnehmenden Stimme zog die Erzählerin Katharina Blaschke sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen in ihren Bann. Die Schauspielerin ist bekannt durch die Serie "Soko Wismar", in welcher sie die Gerichtsmedizinerin Dr. Helen Sturbeck verkörpert. Durch ihre lebhafte Art erhielt die sinfonische Erzählung einen ganz eigenen, unverwechselbaren Klang, den die Instrumente noch unterstrichen.

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