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Mering: Meringer Gymnasium feiert Abiturverleihung des letzten G8-Jahrgangs

Mering

Meringer Gymnasium feiert Abiturverleihung des letzten G8-Jahrgangs

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    Der letzte G8 Jahrgang wurde am Meringer Gymnasium bei der feierlichen Abiturverleihung verabschiedet.
    Der letzte G8 Jahrgang wurde am Meringer Gymnasium bei der feierlichen Abiturverleihung verabschiedet. Foto: Aspect Foto

    54 Schülerinnen und Schüler der Q12 des Meringer Gymnasiums haben das Abitur bestanden, mit einem Abiturschnitt von 2,41. Vier Schüler erreichten die Traumnote 1,5 und besser. Festlich wurde die Abiturverleihung für den Jahrgang 2024 in der Aula des Meringer Gymnasiums gefeiert. Es ist der letzte G8-Jahrgang, der verabschiedet wurde. Nächstes Jahr finden am Meringer Gymnasium keine Abiturprüfungen statt, weil der G9-Jahrgang erst nach der 13. Jahrgangsstufe sein Abitur ablegt.

    Abiturienten werden mit Applaus in Mering empfangen

    Vor der offiziellen Zeremonie wurde zu einem Sektempfang geladen, bei dem die Gäste die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und die Erfolge der Abiturientinnen und Abiturienten zu feiern. Der Schulhof war festlich geschmückt, und bei sommerlichem Wetter genossen alle Anwesenden die ausgelassene Stimmung. Pünktlich um 13 Uhr zogen die Abiturientinnen und Abiturienten in die festlich geschmückte Aula ein, wo sie von allen Gästen, dem Lehrerkollegium und allen Schülerinnen und Schülern mit Musik und Applaus empfangen wurden.

    Schulleiter Josef Maisch begrüßte alle Anwesenden mit dem Hinweis, dass in dieser Aula für alle die Zeit am Gymnasium Mering begann und sich heute mit der Entlassung der Kreis schließt. Er fuhr fort, indem er die außergewöhnlichen Leistungen des Jahrgangs hervorhob und die Herausforderungen der vergangenen Jahre ansprach: „Ihr seid sicher auch froh, dass nun die Lernerei vorbei ist, das Abitur bestanden ist und ein Neubeginn für Euch bevorsteht. Eure Eltern sind sicher froh, dass ihr die Schule mit dem höchsten Bildungsabschluss bestanden habt. Wir Kolleginnen und Kollegen sind auch sehr froh, Euch weitgehend durchs Abitur gebracht zu haben – der Weg war schon mit Sorgen gepflastert und hatte einen umfangreichen Schlussspurt benötigt. Aber heute ist ein besonderer Tag – wir verleihen Euch nun das Abitur.“

    Besondere Ehrengäste aus dem bayerischen Landtag, Susanne Strohmayr und Peter Tomaschko, sowie der Bürgermeister des Marktes Mering, Florian Mayer, und die stellvertretende Landrätin Sylvia Rinderhagen, nahmen ebenfalls an der Feier teil. Vertreter der IHK-Schulpartner, Arnulf Ringler und von der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land sowie Jochen Hortschansky von Weka Media, waren ebenfalls anwesend, um den Absolventen zu gratulieren.

    Schulleiter Josef Maisch blickt zurück

    Maisch erinnerte in seiner Rede an die eigenen Abiturerfahrungen vor 40 Jahren und zog Parallelen zu den heutigen Herausforderungen: „Als Jugendlicher im Jahr 2024 könnte man die Zuversicht verlieren: Krieg vor der Haustür, Klimawandel, Populismus in der Politik und KI. Doch damals, vor 40 Jahren, konnte man ebenfalls die Zuversicht verlieren: Der kalte Krieg drohte uns mit dem atomaren Ende der Welt, die Umweltverschmutzung führte zum Waldsterben und zum Ozonloch, die politischen Konflikte um den Ausbau der Atomkraft eskalierten gewalttätig, AIDS als weltweite Pandemie veränderte den Umgang mit Sexualität und eine große Arbeitslosigkeit erschwerte die Berufswahl. Doch die Zukunft ist offen und gestaltbar. Sie wird von Euch gestaltet werden.“

    Mit einem Zitat von Eleanor Roosevelt ermutigte er die Abiturientinnen und Abiturienten, ihre Träume und Ambitionen zu verfolgen: „Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.“ Er betonte die Wichtigkeit von Neugierde, Offenheit und Mut, um die Welt nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

    Im Anschluss folgte die traditionelle Zeugnisverleihung. Die Schülerinnen und Schüler wurden nacheinander auf die Bühne gerufen, um ihre Abiturzeugnisse in Empfang zu nehmen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Bigband der Schule, die mit ihren Darbietungen für eine festliche Atmosphäre sorgte. Besonders beeindruckend war die Interpretation des Klassikers „Time to Say Goodbye“, gesungen von Musiklehrer Pasquale Baratta, die viele Anwesende zu Tränen rührte. (AZ)

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