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Mering
23.06.2022

Premiere: Ein Theaterstück zu Merings 1000. Geburtstag

Zwischen den Brüdern Kaiser Heinrich II (Alexander vom Stein, links) und Bruno, dem Bischof von Augsburg (Ferdinand Kreitmaier) gibt es Konflikte.
Foto: Brigitte Glas

Am Donnerstag findet die Uraufführung des Stücks "Bruderherz" von Martina Drexler statt. Die 1000-Jahr-Feier von Mering ge­ht damit in die nächste Runde.

Vor zwei Jahren hat die Meringer Autorin und Regisseurin Martina Drexler begonnen, in der Ge­schich­te Merings zu recherchieren und ein historisches Drama um die erste urkundliche Erwähnung Merings zu schreiben. Vor zwei Monaten begann sie dann, mit ihrem Artusensemble zu proben.

Die Geschichte spannt sich um den 14. November 1021. Kaiser Heinrich der Zweite plant seinen dritten Feldzug nach Italien und möchte sein Heer am Gun­zen­lee bei Kissing sammeln und selbst in "Möringen", wie Mering damals hieß, Station machen. So einfach ist das aber alles nicht. Es gibt Schwierigkeiten ohne Ende, nicht zuletzt, weil es Spannungen wegen ungelöster Konflikte zwi­schen Kaiser Heinrich und seinem Bruder Bruno, dem Bischof von Augsburg, gibt. Auch mit seinem anderen Bruder, dem Graf Welff, dem Herrn von Möringen, hat der Kaiser Streit. So entstand der Titel "Bruderherz".

Unterstützung beim Bühnenbild und der musikalischen Gestaltung in Mering

Die Zuschauer erwartet ein histori­sches Spektakel mit fundierten Tex­ten und opulenten Kostümen. Die Schauspieler des Artusen­sem­bles zeigen schon in den Pro­ben Höchstleistungen, wenn man bedenkt, dass die meisten Laien­schauspieler, wenn auch sehr er­fah­rene, sind.

Kaiser Heinrich II. stellt Alexander vom Stein dar, sei­nen Bruder, Bischof Bruno von Augsburg, Ferdinand Kreitmaier und Bischof Egilbert von Freising Michael Schmidberger. Yasar Do­gan spielt Graf Welf und Tanja Lichtschlag Imiza, seine Frau. Mit auf die Bühne kommen noch Pe­dro Kopfmüller als Adalbertus Il­sung, der Verwalter von Möringen und Anita Steinhart als Anna Ilsung, Adalbertus Frau. Den Aus­rufer gibt Maximilian Zerle, ein Sohn der Autorin.

Bei einem solchen Projekt ist es mit sehr guten Schauspielern allein nicht getan. So hat Hubert Schmucker neben dem Bühnen­bild die gesamte Produktion über­nommen. Für die musikalische Gestaltung konnte Martina Drexler Fred Brunner vom Eukitea Thea­ter Diedorf gewinnen. Er untermalt das gesamte Stück live mit seinen Eigenkompositionen, die er situati­ons­angepasst immer wieder et­was verändert. An einer Worksta­tion und einem Melodion schafft er mit seinen Soundkreationen immer das optimale Ambiente. Ins­gesamt etwa 20 Musikinstru­mente kann er damit imitieren. Die Zuschauer dürfen also ge­spannt sein.

Info Aufführungstermine sind am 23., 24., 25. und 26. Juni, jeweils um 20 Uhr im Trach­tenheim in Mering, Her­mann-Löns-Str. 42. Zu allen Vor­stellungen gibt es noch Restkarten in der Meringer Bücherei zu 15 Eu­ro und an der Abendkasse zu 17 Euro.

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