Landesliga Südwest

06.10.2019

Am Ende holt Mering ein Remis

Jeton Abazi (am Ball) war der herausragende Akteur des SV Mering beim 1:1 gegen den Tabellenführer FC Gundelfingen. Er setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt ein. Dennoch musste sich der MSV mit einem Punkt begnügen.
Bild: Rudi Fischer

In einem packenden Spitzenspiel teilen sich der SV Mering und Tabellenführer FC Gundelfingen mit dem 1:1 die Punkte. Ein Spieler ragt heraus.

Eine tolle Partie zeigten die Fußballer des SV Mering im Spitzenspiel der Landesliga Südwest gegen den Tabellenführer FC Gundelfingen. Dabei stellte einmal mehr der junge Jeton Abazi seine Klasse unter Beweis. Er leistete sich über 90 Minuten keinen einzigen Ballverlust und lieferte fantastische Zuspiele für seine Mitspieler, bei denen die Meringer mehrmals in Führung hätten gehen können, ja sogar gehen müssen.

So sah es auch Trainer Ajet Abazi: „Jeton hat hier ein fantastisches Umfeld und ein klasse Team. Und mit dem Vertrauen seines Trainers blüht er so richtig auf.“ Aber natürlich ist es auch hier stets das Team, das eine überzeugende Gesamtleistung für einen Spielerfolg ausmacht. Und so war es die gesamte Mannschaft, die von Beginn an Dampf machte. Die Meringer ließen eigentlich von der ersten Minute an nichts anbrennen. Frühes Anlaufen und Stören des gegnerischen Spielaufbaus, dann sicheres, eigenes Zusammenspiel und dann der Pass in die Tiefe.

Sehenswerter Auftritt des SV Mering

Und so war es ein wirklich sehenswerter Auftritt des MSV, der ein ums andere Mal die Möglichkeit hatte, den Führungstreffer zu erzielen. Doch in der 13. Minute kam es ganz anders. Einmal bekam man den Ball in der eigenen Spielhälfte nicht unter Kontrolle, der dann irgendwie zu Manuel Müller kam. Der fackelte am Strafraum nicht lange und brachte Gundelfingen mit einem strammen Schuss ins rechte Eck mit 1:0 in Führung. Für Julian Baumann im MSV-Tor gab es nichts zu halten.

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Mering war nur kurz angezählt, und bald waren Konzentration und Zug zum gegnerischen Tor wieder da. Trotz zahlreicher Chancen brachten sie jedoch die Kugel bis zur Pause nicht im Gundelfinger Kasten unter.

Der Kapitän besorgt den Ausgleich

Und so war es dann kurz nach Wiederanpfiff der Kapitän höchstpersönlich, der zum 1:1 einnetzte. Und zwar nach klasse Vorarbeit von Gärtner, der mit der Hacke auf Abazi ablegte, der aber noch am Gundelfinger Torwart scheiterte. Wiedemann fasste den Abpraller dann direkt ab.

Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, die Merings Coach etwas enttäuschte. „Es war mehr drin und die Jungs haben das wirklich überragend gemacht. Sie waren heiß auf das Spiel, das hat man von der ersten Minute an gesehen“, meinte Ajet Abazi. „Wir hätten vor dem 0:1 schon die Möglichkeiten gehabt, selbst einige Tore zu erzielen. Trotz des Gegentreffers haben wir uns nicht verunsichern lassen. Leider war die Chancenverwertung heute nicht so, wie in den letzten vier Partien“, erklärte er weiter.

Mering Baumann, Szilagyi, Bytyqi (78. Buchhart), Lutz (90. Fitas), Cosar, Wiedemann, Gärtner, Utz, Kusterer, Mittermaier (94. Neumann), Abazi – Tore 0:1 Müller (13.), 1:1 Wiedemann (49.) – Schiedsrichter Richard Conrad (Feldkirchen)

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