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Handball 3. Liga

22.02.2015

Am Ende reicht beim TSV die Kraft nicht

Fabian Abstreiter (am Ball) und der TSV Friedberg konnten sich bei Germania Großsachsen nicht richtig aus der Umklammerung befreien. Am Ende fehlte einfach die Kraft dazu.
Bild: Kolbert-Press

Mit einem zu kleinen Kader setzte es für die Friedberg eine 29:35-Niederlage bei Germania Großsachsen

Mit nur acht Feldspielern hat der TSV Friedberg bei Germania Großsachsen mit 29:35 (14:18) verloren. Die Handballer gaben alles, Fabian Abstreiter war mit elf Toren überragend, aber der hohe Kräfteverbrauch machte sich irgendwann bemerkbar.

Andreas Dittiger lief angeschlagen ausschließlich in der Abwehr auf, aber er hatte bald zwei Zeitstrafen auf seinem Konto, gefährlich für jeden Abwehrspieler. Manuel Vilchez-Moreno musste kurzfristig passen, er braucht noch Zeit zum Regenerieren. Da Felix Augner erkältet war, sollte er nur im absoluten Notfall zum Einsatz kommen. Simon Schwarz aus der Zweiten brachte immerhin eine zweite Wechseloption.

Im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel erwischten die Herzogstädter diesmal einen guten Start: Tizian Maier und Abstreiter brachten den TSV mit 2:1 nach vorne. Daraus machte Großsachsen aber in einer kurzen Friedberger Schwächephase ein ein 6:3. In der ersten Hälfte stand Mile Matijevic im Tor, er zeichnete sich durch neun abgewehrte Würfe aus. Das machte sich bemerkbar, als Friedberg zum ersten Mal zurückkam.

Nach einer Viertelstunde hatte der TSV den 8:8-Ausgleich geschafft, dank der Tore von Abstreiter, Peter Haggenmüller und Maier sowie einer besseren Vorstellung in der Defensive. Bis zum 10:9 fünf Minuten später waren die Gäste in Schlagdistanz. In doppelter Friedberger Unterzahl schafften es die Hausherren, aber wieder auf 14:10 wegzuziehen. Mit einem Abstand von vier Toren ging es auch in die Pause. Nicht alles gelang der jungen Mannschaft, aber sie zeigte zu Gast bei einer abwehrstarken Mannschaft vorne oft ihr ganzes Potenzial.

In den zweiten Durchgang ging der TSV in Überzahl, kassierte aber ein unnötiges Tor. Direkt danach sah Andreas Dittiger seine dritte Zeitstrafe und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Jetzt konnte Trainer Mirko Pesic nur noch einen Spieler wechseln. Dank der guten zweiten Hälfte von Torwart Benjamin von Petersdorff, er wehrte sechs Bälle ab, zog der Gegner jetzt zumindest nicht weiter davon. Beim 22:20 nach 40 Minuten war Friedberg wieder ganz dicht dran am Gegner.

Die zweite Auszeit von Großsachsen half den Gastgebern nun jedoch enorm. Wieder baute Großsachsen seinen Vorsprung aus, Mitte des zweiten Durchgangs stand es 26:20. Sollte das schon die Vorentscheidung sein?

Noch einmal gaben die dezimierten Gäste alles und holten mit einer letzten Kraftanstrengung zum 26:28 zehn Minuten vor dem Ende auf. Danach saßen aber ein freier Ball vom Kreis und ein Tempogegenstoß nicht, die Hausherren machten danach alles klar. Die Friedberger Spieler hatten ihre Kräfte aufgebracht, die vielen Ausfälle machten sich bemerkbar. Als dann noch Michael Schnitzlein sechs Minuten vor dem Ende einen Schlag auf die Hand bekam und raus musste, mussten die verbliebenen sechs Feldspieler durchspielen.

So konnte sich Großsachsen einen 35:29-Sieg sichern, der vielleicht um ein paar Tore zu hoch ausfiel. Die junge Friedberger Mannschaft hat auf jeden Fall kämpferisch überzeugt und trotz einiger kurzer Schwächephasen lange Zeit mitgehalten.

TSV Friedberg Matijevic (1. - 30.), v. Petersdorff (31.- 60.); Schnitzlein (3), Haggenmüller (5), Wagenpfeil (1), Augner, Schwarz, Schneck, Maier-Hasselmann (4/1), Maier (5), Dittiger, Abstreiter (11).

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