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Tennis

25.06.2019

Beim Champagner-Turnier geht es prickelnd zu

Große Freude herrschte nach dem Turnier beim Team des TC Ried, das sich den großen Cham-Pruss-Pokal sicherte.
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Große Freude herrschte nach dem Turnier beim Team des TC Ried, das sich den großen Cham-Pruss-Pokal sicherte.
Bild: Christina Riedmann-Pooch

In Merching messen sich die Spieler wieder bei dem ausgefallenen Wettbewerb. Dabei wird nach einem neuen Modus gespielt. Ganz knappe Entscheidung um den Mannschaftstitel.

Kaum ein Geräusch setzt einen Tennisspieler so sehr in Verzückung wie ein sattes „Plopp“. Das galt bei einem speziellen Wettbewerb in Merching nicht nur für einen sicheren Smashball ins gegnerische Feld, sondern auch für das etwas zartere „Plopp“ eines Champagnerkorkens.

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Bei dem Turnier ging es zum zweiten Mal um den Cham-Pruss-Mannschaftspokal samt Magnum-Champagner-Flaschen und um die Mixedtitel. Dieses Mal, wie Turnierleiter Sigi Baumüller erklärte, mit verändertem Spielmodus in zwei Kategorien: Einmal bei den „Hobbyspielern“, Leistungsklasse 20 bis 23, und bei den „Profis“, bei denen die Besten in der LK 5 und 7 spielten: zunächst jeder gegen jeden, dann in einer Zwischenrunde und am Ende in Finalspielen um die Siegerplätze. „Schließlich soll das Ganze ja richtig Spaß machen – unabhängig von Spielstärke oder Alter und nicht nur die Leistung im Vordergrund stehen“, sagte die TCM-Vorsitzende Sabine Stegelmann.

Champagner frei

Für Leichtigkeit sorgte die Einladung von Isabelle und Marcel Pruss, die zum Turnier den ganzen Tag „Champagner frei“ zur Verfügung stellten. Geladen waren in diesem Jahr der TC Ried, der TC Pöttmes, TC Kissing und der TC Mering, der wegen einer kurzfristigen Absage sogar zwei Teams stellte. Auf viel Spaß hoffte Hobbyspielerin Heike Hermeling vom TC Ried, die zum ersten Mal dabei war. Auch die Meringer von der Hobbyrunde A sagten: „Der Name des Turniers verspricht allein schon eine Menge Gaudi.“ Bei ihrem ersten Glas Champagner beschlossen sie ganz beschwingt und augenzwinkernd endlich mal den Mannschaftstitel nach Mering zu holen.

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Den hatten letztes Jahr die Kissinger geholt – im Mixed traten wieder die letztjährigen Sieger Eva Wülbern und Florian Richter aus Merching an. Den Titel zu verteidigen, fanden beide unabhängig voneinander durch die veränderten Modi „sehr schwer“. Sie freuten sich aber, die Gäste in ihrem Verein zu dem außergewöhnlichen Turnier begrüßen zu können. Tolle Spiele waren von Beginn an zu sehen. Gelobt wurde, dass so viele Zuschauer die Partien würdigten. Nur Marcel Pruss bedauerte fast ein wenig, dass sich alle so sehr aufs Spiel konzentrierten und darüber fast den Champagner vergaßen: Wie gut, dass ein ausgiebiger Gewitterschauer, der die Zwischenrunde stark verkürzte, mit Champagner überbrückt werden konnte.

Ried hat knapp die Nase vorn

Bei den Profis setzten sich schließlich Melanie und Andreas Korbelar (TC Ried) vor Manu und Fritz Schmidt (TC Pöttmes) durch, bei den Hobbyspielern gewannen Rebecca Reitschuster und Ludwig Reichel (Mering B) das Finale gegen Sabine Stegelmann und Stefan Schweinberger (TC Merching). Während sich die Spieler schon auf ihr Drei-Gänge-Menü vorbereiteten, rechnete Sigi Baumüller mehrmals nach, wer den Mannschaftspokal geholt hatte. Knapper hätte das Ergebnis kaum ausfallen können: Ried siegte punktgleich vor Merching und hatte nur bei den Bestplatzierungen die Nase vorn. Das musste kräftig gefeiert werden: Geköpft waren am Ende des Tages 24 Demi Sec, 48 Brut und 48 kleine Flaschen.

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