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Radball

25.06.2015

Das „Aus“ im Aufstiegsrennen

Andreas Pongratz (links) und Lukas Keller scheiterten in der Paartalhalle denkbar knapp in der ersten Runde der Qualifikation zur 2. Bundesliga.
Bild: Alfred Keller

Andreas Pongratz und Lukas Keller vom RSV Kissing scheitern schon in der ersten Runde zur 2. Bundesliga. Das letzte Match war ein wahrer Krimi

Gleich in der Vorrunde kam das Aus für Andreas Pongratz und Lukas Keller. Dabei hatten sich die beiden Radballer vom Radsportverein Kissing berechtigte Hoffnungen gemacht, die erste Aufstiegsrunde zur Bundesliga erfolgreich zu meistern. Überzeugend waren die Trainingsleistungen und die letzten Spieltage in Bayernliga gewesen. Doch beim Heimspieltag in der Paartalhalle kamen die Torschüsse nicht gewohnt platziert und so musste das Duo immer wieder Gegentore nach Konterangriffen hinnehmen.

Gleich zu Beginn stand das Spiel gegen Bechhofen auf dem Programm. In der Bayernliga hatte Kissing zweimal die Nase vorn. Doch die Mittelfranken nutzten die Abschlussschwäche und führten bis zum Seitenwechsel mit 3:1 Toren. Im zweiten Spielabschnitt mussten Pongratz und Keller offensiv agieren. Bechhofen hielt den Ball geschickt und nutzte weitere Möglichkeiten zum 6:2-Endstand.

Die Mannschaft aus Leimen war zum Turnierbeginn noch nicht anwesend. Zunächst profitierte Reichenbach und auch Kissing war anschließend Nutznießer. Beide Spiele wurden jeweils mit 0:5 Toren gegen Leimen gewertet. Damit war die Auftaktniederlage der Paartaler wieder ausgeglichen. Nun musste Kissing gegen Langenleuba auf das Parkett. Auch gegen die Thüringer das gleiche Bild. Pongratz und Keller griffen munter an, konnten aber keine Tore erzielen. Immer wieder verhinderte der Pfosten einen möglichen Torerfolg. Die Folge war ein schneller 1:4-Rückstand. Kurz vor der Pause konnte Andreas Pongratz noch mit einem wuchtigen Schlagschuss verkürzen. Im zweiten Spielabschnitt kam Kissing mächtig auf. Langenleuba hatte sich nur noch auf ein Sicherheitsspiel eingestellt. Doch diesmal konnte Kissing noch zum 4:4-Endstand ausgleichen und einen Punkt mitnehmen.

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Nun musste Kissing gegen Ehrenberg ran. Die Thüringer hatten vorher gegen Reichenbach beim 4:10 eine hohe Niederlage einstecken müssen und wirkten angeschlagen. Doch auch diesmal das gleiche Kissinger Problem: Eigene Torschüsse gingen an den Pfosten, Konterangriff und Gegentore folgten. Beim Pausenstand von 1:3 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel gelang Lukas Keller schnell der Anschlusstreffer. Doch Ehrenberg legte zwei Tore nach. Nun zeigten die Paartaler ein besseres Spiel, erzielten noch drei Treffer, und retteten beim 5:5-Remis noch einen Punkt.

Der Ausgleich für Reichenbach fiel viel zu früh

Im abschließenden Spiel war also noch alles drin, um in die Endrunde einzuziehen. Gegen Reichenbach entwickelte sich ein wahrer Aufstiegskrimi. Die Württemberger legten ein Tor vor. Doch nur kurze Zeit später konnte Lukas Keller mit einer schnellen Drehung seinen Gegner stehen lassen. Den Querpass vor dem Tor verwandelte Andreas Pongratz sicher zum 1:1-Halbzeitstand. Auch nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie. Zwei Minuten vor Spielende jubelte die Paartalhalle. Pongratz brachte Kissing mit einem Freischlag in Führung. Der Zwischenstand bedeutete vorübergehend den dritten Platz. Leider kam der Ausgleich für Reichenbach zu schnell. In den Schlusssekunden fiel auch noch der Treffer zum 3:2-Endstand für Reichenbach.

Kissing ist damit aus der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga ausgeschieden. Trotzdem haben Andreas Pongratz und Lukas Keller eine tolle Saison gespielt und dort die Meisterschaft für sich entschieden. (RSV)

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