1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Lokalsport
  4. Das Schicksal ist endgültig besiegelt

TSV Friedberg

03.03.2019

Das Schicksal ist endgültig besiegelt

Auch Amelie Medele (links) und Chiara-Lea Neil konnten den Abstieg der Friedberger Damen letzten Endes nicht verhindern.
Bild: Udo Koss

Für die Friedberger Volleyballerinnen steht nach dem 0:3 in Schwabing der Abstieg fest. Auch der Relegationsplatz ist nicht mehr zu erreichen.

In Schwabing wurde das Schicksal der Bayernliga-Damen des TSV Friedberg nun endgültig besiegelt. Bis zu diesem Wochenende blieb nach wie vor der winzige Funken einer Hoffnung auf den Klassenerhalt in den Köpfen der Spielerinnen auf dem Papier bestehen. Doch nach der 0:3-Niederlage gegen die FTM Schwabing gibt es auch keine theoretische Chance mehr auf den Ligaerhalt. Zu groß ist der Vorsprung, den der ASV Dachau nun hat.

Was äußerst schade ist, denn im Grunde hätte Friedberg das spielerische Niveau, das die Liga fordert. Dies zeigte sich auch einmal mehr in Schwabing. Zwar wurde ein klein bisschen der Start verbummelt, so dass man schnell einem Rückstand hinterher eilen musste, aber davon ließen sich die Gäste nicht so leicht beirren. Die kurz vor Ende eingewechselte Sarah Michler verkürzte den Abstand mit einer Aufschlagserie auf zwei Zähler. Auch wenn das den 25:21-Satzgewinn der Münchnerinnen schließlich nicht verhindern konnte, keimte die Hoffnung wieder auf. „Wir müssen lediglich die Eigenfehler reduzieren, dann haben wir alle Chancen“, formulierte Coach Adrian Lauer. Und so startete man in die nächste Runde. Es schien auch alles genau nach Plan zu laufen: der TSV blieb auf Augenhöhe und führte sogar kurzzeitig.

Sieben Punkte in Serie brechen dem TSV das Genick

Dann jedoch gelang es den Gastgebern auf einen Streich sieben Ballwechsel für sich zu entscheiden und das brach Friedberg das Genick. Keine Auszeit und kein Wechsel konnten das niederschmetternde 15:25-Debakel abwenden. Mannschaftsführerin Dominique Sandru fand nach wie vor aufbauende Worte für ihr Team: „Wir vergessen jetzt einfach mal die vergangenen zwei Sätze. Jeder konzentriert sich auf seine Aufgabe und dann rocken wir das Ding!“ Und diesmal schien es zu klappen. Ein Ruck ging durch die Mannschaft und Schwabing sah sich zum ersten Mal in dieser Begegnung in die Defensive gedrängt. Zuspielerin Kathi Steidl schoss den gegnerischen Annahmeriegel mit ihren Aufschlägen regelrecht aus der Halle. Zudem stand der Friedberger Block deutlich besser als zuvor, so dass auch die Schwabinger Angreiferinnen damit zu kämpfen hatten. Doch alles Aufbäumen reichte letztlich nicht. Ein letzter erfolgreicher Angriff der Schwabingerinnen zum 25:23 besiegelte die 0:3-Niederlage und damit den Abstieg in die Landesliga. Die beiden Spiele gegen Schwabing II (9. März) und Kleinaitingen (23. März) dienen lediglich noch zur Ergebniskosmetik.

Friedberg Baumann, Bullemer, Gorsky, Medele, Michler, Náglová, Neil, Peter, Sandru, Sieber, Steidl

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren