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08.05.2015

Das Tor zur Bayernliga bleibt für Mering offen

Allein vor dem Fürstenfeldbrucker Torhüter Lukas Welzmüller: Diese Situation gab es gestern Abend für den SV Mering öfter. Maximilian Obermeyer schaffte das 1:1, Florian Stapfer in der Nachspielzeit dann den 2:1-Siegtreffer.
Bild: Rudi Fischer

Landesliga Südwest Knapper 2:1-Erfolg gegen Fürstenfeldbruck

Mering Mit einem Tor im dritten Nachschuss in der vorletzten Spielminute schaffte der SV Mering gestern Abend noch einen 2:1-Sieg über den SC Fürstenfeldbruck. Florian Stapfer war der glückliche Schütze. Die Meringer legten los wie die Feuerwehr, allerdings nicht mit dem erhofften Erfolg. Gleich mehrere so genannte Tausendprozentige wurden nicht verwertet. Maximilian Obermeyer erlief unter anderem in der 5. Minute einen Rückpass, lupfte den Ball geschickt über Brucks Keeper Welzmüller – allerdings mit einem Rückwärtsdrall: Ein Abwehrspieler konnte per Kopf noch klären. Simon Huber stand in der 9. Minute allein vor Welzmüller, zielte dann aber fünf Meter über dessen Kasten.

Auf der anderen Seite brauchte sich Adrian Wolf nicht über Arbeitsmangel zu beklagen, gleich mehrmals musste er gegen durchgebrochene Gästestürmer klären. In der 26. Minute wieder so ein Fehler, diesmal von Lutz, und diesmal ließ sich Nickoy Ricter die Chance nicht entgehen und traf zum 0:1. MSV-Trainer Bayer reagierte, nahm den angeschlagenen Nix aus der Elf und brachte den jungen Peter Schmitt. Das half und in der 37. Minute eroberte der junge Daniel Danowski im Mittelfeld den Ball, legte rechts ab auf Barbano, der wiederum Obermeyer bediente und der machte das 1:1. „Ich bin wieder da!“: Man hörte die Freude des länger glücklos gewesenen Torschützen über das ganze Feld. Kurz vor der Pause wurde er von Manuel Müller wieder exzellent bedient, scheiterte aber erneut an Welzmüller.

Nach der Pause hielten die Meringer zwar den Druck hoch, ohne allerdings zu wirklich verwertbaren Chancen zu kommen. Die Fürstenfeldbrucker verteidigten geschickt. Ab der 80. Minute wurde es dann hektisch. Erst verweigerte Schiedsrichter Neiber den Meringer zwei Foulelfmeter, dann ließ sich Carol Kopec zu einer Tätlichkeit gegenüber Simon Huber hinreißen. Und mit dem letzten Angriff gab es eine Serie von Freistößen, Eckbällen und Schüssen aufs Brucker Tor, von denen der von Stapfer dann doch noch zum 2:1-Endstand einschlug. (joda)

SV Mering Wolf; Nix (ab 27. Schmitt; ab 75. Ersoy), Gocevic, S. Huber, Lutz (ab 86. V. Huber), Danowski, Obermeyer, Barbano, Stapfer, Mozaffari, Müller. – Tore 0:1 Ricter .(26.), 1:1 Obermeyer (37.), 2:1 Stapfer (90+2.) – Rote Karte Kopec (FFB/86.). – Schiedsrichter Florian Neiber, Günzburg. – Zuschauer 100.

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