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Fußball

15.03.2011

Das Ziel bleibt der Klassenerhalt

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Beim TSV Friedberg hofft man, dass Youngster Marcel Pietruska seine gute Vorbereitungsform in die Punktspiele hinüberretten kann.
Bild: Fotos: Peter Kleist

Der TSV Friedberg scheint für die Rückrunde in der Bezirksliga Süd gerüstet. Die Kindermann-Truppe hat ein schweres Auftaktprogramm zu bewältigen

Friedberg Am Sonntag ist sie spätestens Makulatur – die gute Vorbereitung des TSV Friedberg auf die Rückrunde in der Bezirksliga Süd. Denn dann geht es wieder um Punkte – und zwar gleich beim Tabellenführer TSV Ottobeuren. Trainer Reinhard Kindermann freute sich zwar über die Leistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen, aber er warnt auch schon: „In den Punktspielen geht es ganz anders zur Sache, da wird es hektischer, giftiger und kampfbetonter – und das werde ich der Mannschaft auch eindringlich ans Herz legen.“

Im „Jahr eins“ nach der Katastrophensaison mit dem Beinahe-Abstieg in die Kreisliga überraschte die junge Friedberger Mannschaft bisher – und nach dem Willen der TSV-Verantwortlichen soll das auch im Jahr 2011 möglichst so weiter gehen. Für Abteilungsleiter Marcus Mendel zählt immer noch nur eines: der Klassenerhalt. „Elf Punkte sind’s noch, dann haben wir 41 – und dann schauen wir weiter“, meinte Mendel. Die 41 Punkte will Mendel deshalb erreichen, weil man im letzten Jahr mit 40 Zählern in die Abstiegsrelegation musste und dort fast gescheitert wäre.

Doch damit will sich Kindermann nicht ganz zufriedengeben: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir von Anfang an in der Rückrunde volle Kanne gehen müssen – und dann schauen wir mal, ob wir denn da oben ein bisschen mitreden können.“ Und die Friedberger werden wohl schon relativ schnell sehen, wohin der Weg führen kann. Denn das Auftaktprogramm hat es in sich: Zunächst geht es zum Tabellenführer Ottobeuren, dann kommt der SV Mering nach Friedberg und anschließend reist der TSV zum SVO Germaringen. Schon nach drei Wochen könnten die Weichen also gestellt und die Entscheidung, ob man im oberen Drittel mitspielen kann, oder die Augen doch eher nach unten richten muss, gefallen sein.

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Das junge Team hat Selbstvertrauen getankt

Die Vorbereitung jedenfalls lief bestens und auch wenn Kindermann sie nicht überbewerten will: Selbstvertrauen hat die junge Mannschaft in jedem Fall getankt. „Die Jungs haben gesehen, dass sie auch mit höherklassigen Teams mithalten können. Jedenfalls hat uns kein Team hergespielt, wir standen in jedem Spiel recht gut und auch beim 0:2 in Donauwörth wäre mehr drin gewesen“, so der Exprofi.

Nur eines mahnte Kindermann auch an. In den Punktspielen müsse man in jedem Fall von Anfang an hellwach sein. „Wir haben in den Tests manchmal die erste Halbzeit ein bisschen verschlafen – das werden wir uns im Allgäu gegen Teams wie Ottobeuren sicher nicht leisten können“, erklärte der Trainer.

Vor dem Start in die Rückrunde lohnt sich ein Blick in die einzelnen Mannschaftsteile:

Tor Zwischen den Pfosten hat der Trainer die Wahl zwischen Andreas Auer und Martin Lilli, die in der Testphase abwechselnd zum Einsatz kamen.

Abwehr Emi Miok, Stefan Fischer, Marco Ender, Bujar Bitic, Marco Schunter sind die Defensivspezialisten. Zentrale Figur im Defensivbereich ist sicher Routinier Emi Miok, der aber aus privaten Gründen nicht die komplette Vorbereitungszeit mitmachen konnte.

Mittelfeld Nino Kindermann, Bastian Lang, Michael Holzberger, Michael Makowski, Tobias Schulz, Goran Boric, Dominik Pöhlmann, Tobias Huber und Max Kandler –eine große Auswahl. Neuzugang Goran Boric hat noch „Nachholbedarf“ und ist noch nicht hundertprozentig fit. Viel wird davon abhängen, wie Kindermann, Lang, Makowski und Holzberger drauf sind.

Angriff Marcel Pietruska, Simon Metzger, Ali Dabestani – hier sind die Alternativen eher dünn gesät. Wichtig wird sein, wie der junge Marcel Pietruska seine glänzende Vorbereitungsform in die Punktspiele hinüberbringt. Und auch auf die Tore von Ali Dabestani baut der TSV, doch der Torjäger ist nach einer Verletzung noch nicht ganz wieder hergestellt.

Verletzte Mit Sebastian Slupik und Michael Antony fehlen dem TSV noch immer zwei wichtige Akteure. Slupik fängt nach seinem Kreuzbandriss, den er sich im August zugezogen hat, nun wieder mit dem Training an und auch Michael Antony scheint seine Schambeinentzündung auskuriert zu haben. „Beide fangen jetzt wieder mit dem Training an“, so Kindermann.

Gefragt, wer denn seine Meisterschaftskandidaten seien, antwortet Friedbergs Trainer schnell: „Fellheim und Mering – das sind die beiden Teams, die am besten besetzt sind.“

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