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Schießen

09.10.2020

Das müssen Schützen im Gau Friedberg zum Start beachten

Nächste Woche gehen die Rundenwettkämpfe im Schützengau Friedberg wieder los, allerdings unter besonderen Bedingungen.

Plus Für die Vereine im Schützengau Friedberg gibt es vor der beginnenden Saison einiges zu beachten.

Die Corona-Pandemie brachte auch die Pläne der Schützen im Gau Friedberg durcheinander. Auch auf die nun beginnende Schießsaison 2020/2021 hat das Coronavirus Einfluss.

Der Gau-Ausschuss des Sportschützengaus Friedberg um den ersten Schützenmeister Wolfgang Maschenbauer hat aufgrund der Ansteckungsgefahr beschlossen, die am kommenden Freitag beginnende Rundenwettkampfsaison ausschließlich als Fernwettkampf stattfinden zu lassen. Die Mannschaften schießen also nur an ihren Heimatständen. Vereine mit mehreren Mannschaften im Wettkampf sind angehalten, die Teams an unterschiedlichen Tagen oder zu unterschiedlichen Zeiten schießen zu lassen. Damit Vereinsaktivitäten wie etwa das Schieß-Training trotzdem stattfinden können, werden die Rundenwettkämpfe im Zwei-Wochen-Rhythmus ausgetragen. Sollte im Falle einer Corona-Infektion oder Quarantäne-Situation einer Mannschaft nicht die benötigte Anzahl an Schützen zur Verfügung stehen, darf diese den Wettkampf nachholen. Auch bei der Meldung der Ergebnisse ändert sich etwas. Es meldet nicht jede Mannschaft ihr Ergebnis, sondern wie bisher auch der Sieger bis zum Stichtag das Ergebnis. Es kann also ab sofort geschossen werden und die erste Meldung muss bis zum Mittwoch für Luftpistole bzw. Freitag für Luftgewehr erfolgen. Zuvor müssen sich die jeweiligen Mannschaftsführer, nachdem ihre Teams geschossen haben, über die Ergebnisse austauschen.

Schützengau Friedberg trägt Rundenwettkampf mit Fernduellen aus

Die Entscheidung über die Durchführung der Gau-Rundenwettkämpfe obliegt den jeweiligen Schützengauen. Während in einigen Gauen wie Aichach und Pöttmes-Neuburg der Rundenwettkampf ausgesetzt wird, findet er in anderen als Fernwettkampf oder gar ganz normal statt. In Friedberg fiel die Entscheidung auf die Austragung als Fernwettkampf, um den Schützen nach einer monatelangen Zwangspause wieder etwas Normalität zurückzubringen.

Allerdings dürfen die Schützenvereine im Gau Friedberg den Schießbetrieb nur aufnehmen, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorhanden ist und auch auf dessen Umsetzung geachtet wird. Im Gau Friedberg treten die Luftgewehr-Mannschaften in neun Klassen von der Gauoberliga bis zur C-Klasse Gruppe 2 an. Bei den Luftpistolenschützen gibt es drei Klassen: Die Gauoberliga sowie A- und B-Klasse.

Den Auftakt machten die Auflageschützen, die bereits ab dem 1. Oktober an die Stände gingen. Die höherklassigen Luftgewehrmannschaften oberhalb der Gauebene beginnen am Wochenende. Die Luftpistolenschützen aus Freienried etwa, die in der Oberbayernliga starten, müssen sich noch bis 13. November gedulden, ehe es endlich losgeht.

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