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Handball

17.11.2018

Das nächste Heimspiel steht an

Vor allem die Abwehr der Friedberger (schwarze Trikots) muss am Samstagabend gegen Rimpar II besser funktionieren, als zuletzt gegen Landshut.
Bild: Peter Kleist

Das Bayernliga-Team des TSV Friedberg erwartet am Samstagabend die DJK Rimpar II. Im Vorspiel steht aber ein hoch interessantes Derby an.

Für die Friedberger Erste geht es am Samstag mit dem nächsten Heimspiel weiter. Ab 20 Uhr ist die zweite Mannschaft von Rimpar zu Gast. Bereits um 18 Uhr steht das Bezirksoberliga-Derby zwischen dem TSV II und dem Kissinger SC an.

TSV Friedberg I Die Reserve des Zweitligisten gehört in dieser Saison in der Bayernliga zu den besseren Teams. Sie verlor nur gegen Bad Neustadt und Waldbüttelbrunn, den beiden Erstplatzierten im Klassement. Am vergangenen Wochenende gab es für Rimpar II einen 29:25-Heimsieg gegen den HT München. Momentan stehen die Franken auf Rang fünf.

Friedbergs letztes Heimspiel gegen Landshut hatte zwar das gewünschte Ergebnis, zufrieden war mit dem holprigen 33:32-Erfolg aber niemand. Zu unkonstant und abwehrschwach präsentierten sich die Handballer am letzten Sonntag. Gegen den Fünften aus Rimpar müssen sich die Friedberger besser präsentieren. Doch ihnen droht ein weiterer Ausfall. Stefan Tischinger hat in dieser Woche mit Rückenproblemen mit dem Training aussetzen müssen. Sein Einsatz ist fraglich. Zudem fehlen weiterhin die beiden Verletzten Christian Loris und Florian Wiesner.

„Rimpar hat eine junge Mannschaft, die in dieser Saison stark aufspielt“, warnte Trainer Fadil Kqiku. „Mit einer Leistung wie am letzten Sonntag gegen Landshut werden wir gegen sie keinen Blumentopf gewinnen. Unseren Fans wollen wir eine gute Leistung bieten und die nächsten beiden Punkte einfahren. Dafür müssen wir aber gegen einen gleichwertigen Gegner bis an unsere Grenzen gehen.“

TSVFriedberg II Auf die Friedberger Zweite wartet mit dem Derby gegen Kissing ein echter Härtetest. Am Samstag ab 18 Uhr geht es gegen den Nachbarn in ein Duell mit großer sportlicher Bedeutung. Außerdem spielt das Prestige natürlich eine gewisse Rolle. Bis vor ein paar Jahren war dieses Spiel noch ein Duell, das in der Landesliga stattfand. Doch nachdem Kissing wegen Verletzungen einen personellen Neuanfang starten musste, ging es kurzfristig sogar bis in die Bezirksliga hinunter. 2016 gelang der Wiederaufstieg, seitdem wurde Kissing zweimal Fünfter in der Bezirksoberliga.

Friedberg musste sich erst in der vergangenen Saison aus der Landesliga verabschieden. Die neu formierte Mannschaft mit vielen jungen Spielern hat in der Bezirksoberliga aber noch nicht zu Konstanz gefunden. Am vergangenen Wochenende gab es beim Kellerkind in Ichenhausen eine hohe Niederlage. Damit ist der TSV punkt- und torgleich mit dem Nachbarn aus Kissing, das verspricht zusätzliche Spannung für das Derby.

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