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Handball Bayernliga

09.11.2019

Dem TSV Friedberg fehlen wichtige Spieler

Friedbergs Trainern Christina Seidel im Kreis ihrer Mannschaft. Der TSV 1862 muss beim Gastspiel in Waldbüttelbrunn auf einige wichtige Akteure verzichten und ist deshalb bei den Franken nur Außenseiter.
Bild: Udo Koss

In Waldbüttelbrunn ist das Team von Trainerin Christina Seidel deshalb wohl nur Außenseiter. Die „Zweite“ fährt zum Derby nach Aichach.

Wieder einmal ersatzgeschwächt müssen die Bayernliga-Handballer des TSV Friedberg ihre nächste Aufgabe angehen. Am Samstag ab 19.30 Uhr sind die Friedberger fränkischen Vertreter aus Waldbüttelbrunn gefordert. Derweil steht die zweite Mannschaft vor dem Derby beim TSV Aichach.

TSV Friedberg I Waldbüttelbrunn gehört eigentlich seit Jahren in der Bayernliga zu den Spitzenteams. Doch in diesem Jahr läuft es noch nicht rund für die Franken, die nur einen Platz vor dem TSV stehen. Kurios ist auch, dass es in den letzten fünf Spielen gleich dreimal eine Punkteteilung gab – Im Handball eher eine Seltenheit.

Ein Jugendspieler muss aushelfen

Friedberg muss für den Samstag aber einige Ausfälle verkraften. Florian Wiesner fehlt wegen universitärer Verpflichtungen, Stefan Tischinger muss arbeiten. Zudem ist der Einsatz von Stefan Knittl fraglich, er hat sich im letzten Spiel eine Blessur an der Schulter zugezogen. Aus der A-Jugend wird darum Misel Hrgic nahc oben geholt. Der TSV trifft auf eine individuell stark besetzte Mannschaft. Waldbüttelbrunn hat sehr wurfstarke Rückraumspieler und mit dem Neuzugang Yannick Bardina einen sehr torgefährlichen Angreifer. Friedberg ist darum wegen seiner Ausfälle eher Außenseiter. Das sieht auch Trainerin Christina Seidel so: „Die Mannschaft muss auf einige wichtige Akteure verzichten. Das macht die Aufgabe bei der heimstarken DJK nicht einfacher. Wir werden es da sehr schwer haben.“

Wiedersehen mit guten alten Bekannten

TSV Friedberg II Das Derby gegen Aichach wartet auf die Friedberger Zweite. Am Samstag ab 19.15 Uhr sind die Handballer beim Nachbarn in der Bezirksoberliga gefordert. Mit dem Heimsieg gegen Lauingen-Wittislingen haben die Friedberger erst einmal die Trendwende geschafft. Aichach konnte bislang erst zwei Spiele gewinnen. Die Friedberger sind am Samstag fast in Bestbesetzung. Misel Hrgic von der A-Jugend wird diesmal bei der Ersten aushelfen, zudem fehlt Rechtsaußen Marcus Bernhard. Darum wird Manuel Salopek, ebenfalls ein Linkshänder, zum Einsatz kommen. Alexander Steininger, der für den TSV ein Zweitspielrecht wahrnimmt, feiert außerdem seine Premiere. Aichach weiß viele Spieler in seinen Reihen, die einmal beim TSV Friedberg aktiv waren. Neben den beiden Hartl-Brüdern haben auch Yannick Braun, Martin Freiding und Christoph Huber einst beim TSV gespielt. Das macht dieses Derby besonders reizvoll. Trainerin Sandy Mair freut sich auf dieses Spiel: „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man beim Gegner so viele bekannte Gesichter wiedersieht. Außerdem werden in Aichach beim Derby bestimmt viele Zuschauer sein und Stimmung machen.“

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